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Bad Bank der HRE schreibt erneut schwarze Zahlen

FMSW in München
Bild: FMS Wertmanagement

Die FMS Wertmanagement, Bad Bank der Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE), hat 2013 erneut Gewinn gemacht. "Das war ein gutes Jahr für uns", sagte Vorstandschef Christian Bluhm am Dienstag in München. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich von 37 Millionen auf 146 Millionen Euro nahezu vervierfacht.

Bluhm rechnet auch für dieses Jahr mit Gewinn. Im Jahr 2010 waren Risikoaltlasten der HRE im damaligen Wert von rund 175 Milliarden Euro in die bundeseigene Abwicklungsanstalt ausgelagert worden, um der Immobilienbank einen Neustart zu ermöglichen - und sie im kommenden Jahr wieder privatisieren zu können. Die FMSW soll die Papiere möglichst ohne Verluste wieder zu Geld machen.

Im vergangenen Jahr - wie auch schon 2012 - ist das gelungen. Nach Steuern steht unter dem Strich ein Gewinn 117 Millionen Euro nach 35 Millionen 2012. Das war nicht immer so: 2011 musste die FMSW wegen Belastungen aus der Griechenlandkrise mehr als neun Milliarden Euro abschreiben. Seither ist die Bad Bank aber rascher vorangekommen als zunächst erwartet. Vom Volumen der ursprünglichen Altlasten von 175 Milliarden Euro waren Ende 2013 noch rund 119 Milliarden Euro vorhanden.

Bis 2020 soll die FMS Wertmanagement am Abbau weiter arbeiten, also etwa Kreditpapiere für Immobilien verkaufen. Ein Problem ist, dass etliche Papiere deutlich längere Laufzeiten haben. Das Volumen der Altlasten, die Laufzeiten über 2020 hinaus haben umfasst noch fast 79 Milliarden Euro. Parallel zum Geschäft würden Strategien für diese Posten entwickelt.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienbank

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