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Aufsichtsbehörde genehmigt Agora-Projektentwicklungsfonds

Die Markteinführung des Fonds ist noch für Anfang 2014 geplant
Bild: John Foxx Images and Images 4 Communication

Der Projektentwicklungsfonds "Agora Invest REM 2" für deutsche Wohnimmobilien wurde von der zuständigen Aufsichtsbehörde genehmigt. Die Markteinführung soll in den nächsten Wochen erfolgen.

Das teilte die Geschäftsführung der Unternehmensberatung Agora Invest mit. Der nach Luxemburger Recht als SICAV-SIF strukturierte Umbrella-Fonds wird verschiedene Teilfonds für Immobilienthemen bilden. Der jetzt genehmigte erste Teilfonds beteiligt sich mit Nachrangkapital an Wohnprojektentwicklungen an ausgewählten Standorten in Deutschland.

Ergänzt wird die Anlagestrategie durch die Möglichkeit, Ankaufsfinanzierungen von Grundstücken kurzfristig zu begleiten. Ziel ist es, während der achtjährigen Laufzeit des Fonds eine IRR von sechs bis zehn Prozent für den Investor zu erzielen. Der Schwerpunkt der Anlagestrategie liegt in der Unterstützung von mittelständischen Projekten und Projektentwicklern durch die Bereitstellung von befristeten Kapitalbeteiligungen.

Bei dem Konzept des Teilfonds stehen neben der Realisierung der Rendite die Diversifikation des Portfolios im Vordergrund. So darf neben festgelegten Investitionsstandorten zum Beispiel kein Projekt mit mehr als 15 Prozent und kein Projektentwickler mit mehr als 20 Prozent am Zielfondsvolumen von 100 Millionen Euro beteiligt sein.

Der Fonds soll vor allem Versicherungen, Pensionskassen und Versorgungswerke ansprechen. Eine weitere wesentliche Adressatengruppe sind Family Offices, die in regulierte Fonds investieren wollen.

Schlagworte zum Thema:  Projektentwicklung, Immobilienfonds, Immobiliendienstleister

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