Auch Institutionelle setzen verstärkt auf Mezzanine

Das Interesse institutioneller Investoren an Real Estate Debt als eigenständiger Investment-Assetklasse nimmt weiter zu. Diesen Trend beobachtet das Beratungsunternehmen FAP-Group, das außerdem sinkende Renditen im Mezzanine-Segment erwartet.

Die FAP-Group begründet die Entwicklung zum einen durch die Transaktionen, die über die FAP Invest als Plattform für Real Estate Debt Investments abgewickelt werden. Zum anderen bestätige der Zuspruch, den der FAP Kreditfonds „FAP Balanced Real Estate Financing I“ für Mezzanine-Finanzierungen durch professionelle Anleger erfährt, diesen Trend.

Institutionelle Kapitalanleger wollen versprochene Rendite sichern

Um ihren Beitragszahlern die versprochene Rendite zu sichern, beschäftigen sich auch institutionelle Kapitalanleger zunehmend mit der Assetklasse „Real Estate Debt“, erklärt Hanno Kowalski, Managing Director der FAP Invest GmbH. Sie zeigten dabei ein leicht verändertes Anlegerverhalten gegenüber den Vorjahren.

„Während in der Vergangenheit insbesondere Newcomer eher den Einstieg in alternative Finanzierungsmodelle durch die direkte Vergabe von Mezzanine-Kapital suchten, findet der Vorstoß in attraktivere Zinsregionen nun häufiger über Whole Loans und Fondsinvestments statt. Die klare Abgrenzung zu reinen Junior-Loan-Finanzierungen wird damit aufgeweicht.“ Hanno Kowalski, Managing Director der FAP Invest GmbH

Prognose: Zinssätze unter Vorjahresniveau

Das durch die zunehmende Anzahl an institutionellen Investoren veränderte durchschnittliche Anlegerverhalten spiegele sich auch in der regionalen Verteilung der Darlehensvergabe wider, die sich zunehmend ausschließlich auf die „Top7-Städte“ konzentriere, so Kowalski. Die erreichten durchschnittlichen Zinssätze werden, so die FAP-Prognose, voraussichtlich unter den Sätzen des Vorjahres liegen.

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