22.12.2011 | Investoren

Antrag bis Jahresende spart womöglich Grundsteuer

Wer bis 31. Dezember beim Finanzamt beantragt, dass der steuerliche Einheitswert von Immobilien aufgehoben wird, kann womöglich die Grundsteuer sparen.

Darauf weist der Verbraucherschutzvereins Wohnen im Eigentum hin. Das Bundesverfassungsgericht prüfe derzeit, ob die Bemessung der Grundsteuer nach Einheitswerten gegen das Grundgesetz verstoße. Das haben die Verfassungsrichter für den Bereich der Erbschaftsteuer bereits bejaht.

Wie der Verein mitteilt, sei es nach Einschätzung von Experten möglich, dass die geltende Regelung und die rechtliche Basis für die Grundsteuer entfalle. Wer die Grundsteuer für 2011 einsparen will, müsse bis einschließlich 31. Dezember den Antrag auf Aufhebung des Einheitswertes bei der Bewertungsstelle für Grundbesitz und Verkehrssteuern der Finanzämter einreichen. Ein Antrag per E-Mail sei nicht möglich.

Der Verein weist allerdings darauf hin, dass Grundbesitzer damit rechnen müssen, dass ihr Antrag zunächst zurückgewiesen werde. Dann müsse gegen den Bescheid Einspruch eingelegt werden. Daraufhin müsse das Finanzamt mit einer weiteren Entscheidung abwarten, bis das Bundesverfassungsgericht über die Sache geurteilt hat.

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