09.07.2013 | IPO

Annington versucht es mit reduziertem Börsengang

Deutsche Annington: Verwaltungssitz in Bochum
Bild: Deutsche Annington Immobilien SE

Die Wohnungsgesellschaft Deutsche Annington unternimmt einen erneuten Anlauf: Der Börsengang soll deutlich reduziert versucht werden. Schon am Donnerstag ist die Erstnotiz geplant. Der Börsengang soll jetzt noch maximal 592,4 Millionen Euro einbringen. Das ist nur etwa die Hälfte des ursprünglichen Ziels.

Nach dem Börsengang sollen sich bis zu 15,5 Prozent der Aktien im Streubesitz befinden.

Im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens sollen bis zu knapp 35 Millionen Aktien an diesem Dienstag und Mittwoch nur noch institutionellen Anlegern zum Preis von 16,50 bis 17 Euro das Stück angeboten werden. Rund 24 Millionen Aktien stammen aus einer Kapitalerhöhung, so dass dem Unternehmen selbst mehr als 400 Millionen Euro aus dem Börsengang zufließen.

Mit den übrigen Aktien wollen die bisherigen Eigentümer, die Finanzinvestoren Terra Firma sowie CPI Capital Partners Europe, Kasse machen.

Die Deutsche Annington hatte eigentlich am 3. Juli den Börsengang geplant, dann aber am Abend vorher abgesagt. Eigentlich sollten bis zu 57 Millionen Aktien für 18 bis 21 Euro abgegeben werden. Der Gesamterlös hätte damit bei bis zu 1,2 Milliarden Euro gelegen. In einer Mitteilung hatte das Bochumer Unternehmen den Schritt mit "anhaltend ungünstigen Marktentwicklungen" begründet.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Börsengang

Aktuell

Meistgelesen