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Anleger wieder verstärkt länderübergreifend tätig

Das weltweite Investitionsvolumen in 2011 in gewerbliche Immobilien von rund 411 Milliarden US-Dollar entspricht einer Steigerung von 28 Prozent gegenüber 2010. Der Anteil der Cross-Border-Transaktionen legte dabei von 27 auf 31 Prozent zu, wie ein Report von Jones Lang LaSalle zeigt.

Dabei profitierten die USA und Europa laut Ergebnis des neuesten Global Capital Flows Reports am stärksten von den wachsenden investiven Aktivitäten, in beiden Regionen besonders der Retail Sektor. Insgesamt wurde im Jahresvergleich ein Plus von 60 Prozent für die USA notiert, in Europa waren es +20 Prozent.

Deutlich höher gegenüber 2010 lag das Einzelhandelstransaktions-Volumen (USA: + 96%, Europa: + rund 40 %). Im Jahr 2012 könnte das globale Transaktionsvolumen ein vergleichbares Niveau erreichen. Die Risiken für eine Abschwächung sind allerdings in vielen Ländern präsent.

Top Investment-Ziele

London zieht weiterhin das meiste Kapital an (24,3 Mrd. US-Dollar), gefolgt von New York (19,2 Mrd. US-Dollar), das mit Tokyo die Plätze 2 und 4 tauschte. Shanghai schob sich aufgrund der starken chinesischen Wirtschaft von der 13. auf die 9. Position vor (7,2 Mrd. US-Dollar).

Auch zwei deutsche Immobilienhochburgen finden sich unter den Top 20: Frankfurt verbesserte sich um neun Plätze auf Rang 17 (3,9 Mrd. US-Dollar), München verbesserte sich um zwölf Plätze von Position 32 auf 20.

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