01.09.2016 | Unternehmen

aik bringt neuen Spezialfonds und investiert in weitere Wohnimmobilien

aik-Stammsitz in Düsseldorf: Für das zweiten Halbjahr plant der Asset manager weitere Zukäufe für seine Fonds
Bild: aik

Der Düsseldorfer Asset Manager aik hat einen Spezialfonds für ein Versorgungswerk aus Norddeutschland aufgelegt. Investiert werden soll in Wohnimmobilien innerhalb deutscher Groß- und Mittelstadtregionen. Erst Ende August hat aik eine Wohnanlage für einen ihrer Spezialfonds im Großraum Frankfurt gekauft. In den ersten sechs Monaten 2016 hatte das Unternehmen jedoch deutlich weniger Immobilien erworben als im ersten Halbjahr 2015.

Für den neuen Individualfonds will aik in Geschosswohnungsbau, aber auch in nutzungsgemischte Stadtquartiere investieren. Geprüft wird der Kauf von Neubauten und Bestandsobjekten. Neben frei finanziertem Wohnungsbau ist auch öffentlich geförderter Wohnbau gleichermaßen Teil der Investmentstrategie.

Mit dem neuen Mandat steigt die Zahl der gemanagten Immobilienfonds auf aktuell elf Stück an, davon drei Gemeinschaftsfonds und acht Individualfonds. Die durchschnittliche Rendite über alle Fonds liegt aik zufolge über die vergangenen 16 Jahre bei 5,7 Prozent.

Auch der Asset- und Fondsmanager Realogis Real Estate bereitet unter seinem neuen Firmennamen RLI Investors derzeit einen neuen Spezialfonds vor: hier können institutionelle Anleger in deutsche Logistikimmobilien investieren.

Vermietungsleistung erreicht Niveau des Vorjahres

Mit der Vermietungsleistung im ersten Halbjahr 2016 zeigte sich aik zufrieden: In den ersten sechs Monaten wurden 94 Neuvermietungen beziehungsweise Mietvertragsverlängerungen für Gewerbeimmobilien vereinbart. Insgesamt entspricht das rund 65.000 Quadratmetern Mietfläche mit einem Jahresmietertrag von 9,9 Millionen Euro.

Dabei war aik bei den Zukäufen im ersten Halbjahr 2016 deutlich verhaltener als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im bisherigen Geschäftsjahr wurden rund 35 Millionen Euro investiert. In der westfälischen Universitätsstadt Münster wurden beispielsweise eine Wohnanlage und ein gemischt genutztes Wohn- und Handelsobjekt erworben, zwei Wohnanlagen akquirierte aik in Aachen, ein Geschäftshaus wurde für rund 21,3 Millionen Euro in Lübeck erworben und 128 Millionen Euro in ein Wohn- und Gewerbequartier im Kölner Süden investiert.

Der Erlös für Abverkäufe lag im genannten Zeitraum ähnlich wie im ersten Halbjahr 2015 bei insgesamt 31 Millionen Euro. Hierbei handelt es sich zum einen um eine Handelsimmobilie in Köln und außerdem um vier Büroimmobilien in den Niederlanden.

Eigenen Angaben zufolge wird aik in der zweiten Jahreshälfte weitere Objekte kaufen und verkaufen.

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