18.06.2015 | Unternehmen

Ado will für 400 Millionen Euro Aktien platzieren

Der Erlös wird für weitere Zukäufe in Berlin genutzt
Bild: Berlin Partner/FTB-Werbefotografie

Das Immobilienunternehmen Ado Properties will bei seinem geplanten Börsengang rund 200 Millionen Euro brutto mit einer Kapitalerhöhung erlösen. Mindestens 200 Millionen Euro sollen durch den Verkauf von Aktien des Alteigentümers dazukommen. Die Erlöse sollen unter anderem für weitere Zukäufe von Wohnportfolios in Berlin genutzt werden.

Die Papiere werden in einer Spanne von 20 bis 25 Euro je Aktie angeboten, wie das Unternehmen mitteilte. Zusätzlich stehen Aktien aus einer Mehrzuteilungsoption bereit.

Der Bruttoerlös der Ausgabe neuer Aktien soll vorwiegend für Wohnungskäufe in Berlin verwendet werden. Der Angebotszeitraum für die Aktien läuft vom 18. bis 29. Juni. Am 30. Juni sollen die Anteile dann im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse erstmals gehandelt werden.

Der endgültige Angebotspreis wird im Rahmen eines Bookbuilding-Verfahrens ermittelt. Das Angebot besteht aus einem öffentlichen Angebot in Deutschland sowie Privatplatzierungen in bestimmten Ländern außerhalb von Deutschland.

Das Basis-Angebot umfasst bis zu 21 Millionen Aktien von ADO Properties mit einem Erlös von mindestens 400 Millionen Euro. Hiervon stammen bis zu zehn Millionen neu auszugebende Aktien aus einer Kapitalerhöhung in Höhe von rund 200 Millionen Euro und bis zu elf Millionen existierende Aktien aus dem Bestand des einzigen Eigentümers ADO Group Ltd. in Höhe von mindestens 200 Millionen Euro. Zusätzlich werden bis zu 2,1 Millionen existierende Aktien aus dem Bestand der ADO Group Ltd. im Zuge einer Mehrzuteilungsoption angeboten.

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