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ADO will Börsengang zügig nachholen

Das Listing in Frankfurt ist bereits für Donnerstag geplant
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Der Berliner Investor ADO Properties S.A. hat sich aufgrund des stabileren Marktumfelds nun doch für die Wiederaufnahme des geplanten Börsengangs entschieden. Bis zum 22. Juli bietet das Unternehmen institutionellen Investoren Aktien zum Preis von 20 bis 25 Euro je Papier an. Das Angebot umfasst bis zu 21 Millionen Aktien.

Im Juni hatte Ado den geplanten Börsengang vorerst abgesagt.

Der endgültige Angebotspreis wird im Rahmen des Bookbuilding-Verfahrens ermittelt und voraussichtlich bis zum 22. Juli bekannt gegeben. Nach erfolgreicher Beendigung des Angebots soll der Handel der Aktien im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse am 23. Juli beginnen.

Das Basis-Angebot umfasst bis zu 21 Millionen Aktien von ADO Properties mit einem Erlös von mindestens 400 Millionen Euro ohne Berücksichtigung der Mehrzuteilungsoption. Hiervon stammen bis zu zehn Millionen neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung in Höhe von rund 200 Millionen Euro und bis zu elf Millionen existierende Aktien aus dem Bestand des Eigentümers ADO Group in Höhe von mindestens 200 Millionen Euro.

Zusätzlich werden bis zu 2,1 Millionen existierende Aktien aus dem Bestand der ADO Group im Zuge einer Mehrzuteilungsoption angeboten. ADO Properties strebt durch die Ausgabe neuer Aktien einen Bruttoerlös von rund 200 Millionen Euro an. Das Unternehmen plant diese Erlöse für weitere Zukäufe von Wohnimmobilien oder Wohnimmobilienportfolios in Berlin, das Wachstum des Unternehmens und generelle Unternehmenszwecke zu nutzen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Börsengang

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