12.03.2012 | Investoren

Abgestimmte Entscheidungsprozesse machen Städte für Investoren attraktiv

Je enger die einzelnen Stakeholder einer Metropole bei der Steigerung ihrer Attraktivität zusammenarbeiten, desto höher die Anziehungskraft für Investoren und Unternehmen. Das ist Ergebnis einer Studie der RICS.

Je stärker die Maßnahmen auf die Belange und Bedürfnisse von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gleichzeitig abgestellt sind, desto höher ist die Anziehungskraft einer Stadt für Investoren und Unternehmen, die nach einem neuen Standort suchen. Auch dies geht aus der aktuell veröffentlichten Studie der RICS - Royal Institution of Chartered Surveyors"Corporate Real Estate: Investment and Global Cities" hervor, die im Rahmen einer Podiumsdiskussion auf der Immobilienmesse in Cannes vorgestellt worden ist.

Häufig fehlen schlüssige Ansiedlungskonzepte

Darin sind die Ergebnisse von neun globalen Diskussionsforen zusammengefasst, bei denen Experten erörtert haben, welche Faktoren eine Stadt für Ansiedlungen und Investitionen attraktiv machen und welche sich als hinderlich erweisen.

Die Resultate zeigen, dass Städte zwar global um Unternehmensansiedlungen und Niederlassungen im Wettbewerb stehen, es diesen aber selten gelingt, Unternehmen mit einem schlüssigen Ansiedlungskonzept zu überzeugen. Dabei haben die Städte die größte Aussicht auf Erfolg, die das gesamte Anforderungsspektrum von Unternehmen an einen Standort wirklich verstehen. Dazu gehört vor allem die Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeiter, die von der Lebensqualität einer Stadt angezogen werden. Darüber hinaus spielen Aspekte wie eine gute Verkehrsinfrastruktur und eine unternehmensfreundliche  Steuergesetzgebung und Verwaltung eine entscheidende Rolle.

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