Das Betriebsergebnis der Aareal Bank ist im ersten Halbjahr 2018 um 28 Prozent auf 129 Millionen Euro gesunken. Damit schnitt die Bank in etwa so ab, wie es Experten im Vorfeld prognostiziert hatten. Besser als von vielen Analysten erwartet lief dagegen das Neugeschäft. Dies ist nach Angaben des Finanzierers auf 4,2 (Vorjahr: 3,8) Milliarden Euro gestiegen.

Der Gewinnrückgang der Aareal Bank war erwartet worden: Dieser geht vor allem auf den Abbau von nicht zum Kerngeschäft passenden Kreditbeständen zurück. Dennoch sieht sich der im MDax notierte Finanzierer auf Kurs: Für das Gesamtjahr rechnet die Aareal Bank weiterhin mit einem Betriebsergebnis zwischen 260 und 300 Millionen Euro. 2017 lag dieses bei 328 Millionen Euro, prognostiziert waren damals 310 bis 350 Millionen Euro.

Zinsüberschuss angestiegen

Die weiterhin robuste operative Performance sei nicht zuletzt an der Entwicklung des Zinsüberschusses abzulesen, meint die Aareal Bank. Er stieg im zweiten Quartal erstmals wieder an, nach einer längeren Phase planmäßiger Rückgänge infolge des Abschmelzens nicht-strategischer Portfolien aus den Übernahmen von Corealcredit und Westimmo. Im zweiten Quartal lag der Zinsüberschuss bei 136 Millionen Euro, nach 133 Millionen Euro im ersten Quartal 2018 und 151 Millionen Euro im zweiten Quartal 2017.

 

 

Schlagworte zum Thema:  Bilanz, Unternehmen