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Interesse der Institutionellen an Büroinvestments stark rückläufig

Nur rund sieben Prozent der institutionellen Anleger wollen in Büros investieren
Bild: Haufe Online Redaktion

Rund 80 Prozent der institutionellen Investoren in Deutschland planen, den Anteil ihrer Portfolios bis 2017 weiter auszubauen. Das zeigt eine Studie der Ratingagentur Feri. Etwa ein Viertel der Investoren plant demnach die Erhöhung der Wohnquote, während ein Fünftel stärker in Einzelhandelsimmobilien investieren möchte. Nur rund sieben Prozent wollen in Büros investieren.

Die Befragung ergab außerdem, dass neun Prozent aller Befragten bis 2017 eine Erhöhung ihres Core-Plus-Bestands planen. Der Anteil an Core-Plus-Objekten in den Portfolios stieg schon zwischen 2012 und 2014 von 16 Prozent auf 26,3 Prozent. Während Investitionen in Core-Plus weiter zulegen werden, ging der Anteil von Core-Investments von 74,3 Prozent auf 61,8 Prozent zurück.

Immobilien-Spezialfonds gewinnen

Die Studie zeigt auch, dass institutionelle Investoren insbesondere in Spezialfonds investieren wollen. Rund 45 Prozent aller Befragten gaben an, bis 2017 eine Erhöhung bei deutschen Immobilienspezialfonds zu planen. Dagegen antworteten nur 17 Prozent, dass sie eine Erhöhung ihres Direktbestands vorhaben.

Anstieg der Immobilienquote seit 2010 um ein Drittel

In den vergangenen vier Jahren ist die Immobilienquote institutioneller Investoren in Deutschland kontinuierlich um über ein Drittel gestiegen. Lag sie 2010 noch bei 6,1 Prozent, ist sie im Jahr 2012 auf 7,3 Prozent und 2014 auf 8,3 Prozent gestiegen. Trotz Solvency II ist auch der Immobilienanteil in den Portfolios der Versicherungen von sechs Prozent im Jahr 2012 auf 7,6 Prozent im Jahr 2014 gestiegen.

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