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515 Milliarden Euro Kapital vorhanden, aber keine passenden Objekte

Paris gehört neben London zu den Hauptinvestmentzentren in Europa, aber auch Deutschland ist sehr gefragt.
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Im Vergleich zum Jahr vor der Finanzkrise 2007 hat sich das Kapitalvolumen für europäische Immobilieninvestitionen auf 515 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Das geht aus einer Studie von Catella-Research hervor. Die Analysten erwarten jedoch, dass lediglich die Hälfte des Kapitals am Ende den Weg in die Märkte finden wird.

Die Gründe dafür seien vor allem der Mangel an Immobilien im Core Segment, nicht übereinstimmende Preiserwartungen und neue komplexe Regelungen, die die Investmentmöglichkeiten in neue Fonds verhindern würden. „Daher ist unsere Prognose für das Jahr 2014 positiv, aber zurückhaltend, die Vorhersage einer europäischen Transaktionsvolumen von rund 215 Milliarden Euro, die etwas niedriger ist im Vergleich zu 2007, aber ein Anstieg von 52 Prozent im Vergleich zu 2013 bedeutet“, so Dr. Thomas Beyerle, Group Head of Research bei Catella. Neben den Hauptinvestmentzentren London und Paris würden in den kommenden zwölf Monaten vor allem in Deutschland, Spanien und den nordischen Ländern die Investmentaktivitäten zunehmen.  

Schlagworte zum Thema:  Studie, Investment

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