08.11.2016 | Serie Immobilien-Apps

Dank Aufgabenmanager nichts mehr vergessen

Serienelemente
Nie wieder etwas vergessen mit dem Aufgabenmanager Todoist.
Bild: Haufe Online Redaktion

Gerade in der digitalen Welt geht es schnell und hektisch zu. Hier ein kurzfristiger Termin, dort eine wichtige Besprechung – da lässt sich allzu leicht die Übersicht verlieren. Zum Glück gibt es kleine Helfer, die dem Vergessen einen Riegel vorschieben. Eine der beliebtesten Apps auf diesem Gebiet ist Todoist. Aber taugt der Smartphone-Assistent auch etwas im Arbeitsalltag?

Aufgabenmanager auf dem Smartphone

Die App (das Kürzel steht für To-do-List) ist ein Programm zur Aufgabenverwaltung und funktioniert plattformübergreifend. Das heißt, Sie können etwa von Ihrem Dienstlaptop aus eine Aufgabe erstellen und dann von all Ihren sonstigen Geräten (wie Smartphones, Tablets, Heimcomputer) darauf zugreifen. Natürlich können Sie das Programm aber genauso gut nur auf einem Gerät verwenden. Seit dem Jahr 2007 gibt es die App bereits. Sie ist vor allem deswegen so erfolgreich geworden, weil sie über die Jahre kontinuierlich weiterentwickelt wurde. Dabei gelang es hervorragend, das Feedback der Nutzer in die jeweils neue Version einzubeziehen. Heutzutage verwenden Millionen von Menschen die App, die es für Android, iOS und Windows gibt. Auch Browser-Erweiterungen existieren. Insgesamt unterstützt Todoist weit über zehn verschiedene Plattformen. Der Clou: Das Programm ist komplett kostenlos und kommt ohne Werbung aus. Eine Premium- und Business-Variante existiert trotzdem. Sie bietet noch weitaus mehr sinnvolle und arbeitserleichternde Funktionalitäten. Diese Bezahlversion kostet rund 29 Euro im Jahr. Weil es besser klingt, vermarktet Todoist dieses Angebot allerdings mit dem Slogan „Mehr Produktivität für acht Cent pro Tag“.

Installation und Anwendung

Todoist funktioniert auf den meisten aktuellen Smartphones. Für Android wird mindestens die Version 2.3 vorausgesetzt, für iOS genügt OS X 10.9. Die Windows-Version für Smartphones hat allerdings gerade erst den Teststatus verlassen. Mit knapp fünf Megabyte für die App und etwa 40 Megabyte für die Desktop-Variante kann Todoist noch als schlank bezeichnet werden. Die App ist in zahlreichen Sprachen erhältlich, auch wenn in der deutschen Version kleinere Aussetzer wie „Priority“ statt „Priorität“ existieren. Für die Verwendung des Programms ist ein kostenloser Nutzeraccount obligatorisch. Eine Anmeldung mit einem Google-Account ist ebenfalls möglich. Beim Start der App fällt das erstklassige simple und übersichtliche Design ins Auge. Bereits das Startmenü ist wunderbar aufgeräumt. Ein Tippen auf den dezenten Plus- Button genügt, um eine neue Aufgabe hinzuzufügen. Dabei tritt die intelligente Eingabefunktion auf den Plan. Sie müssen sich nicht durch ein kompliziertes Formular klicken. Es gibt nur ein Textfeld. Wenn Sie beispielsweise „Morgen 12 Uhr Termin“ eingeben, wird Todoist automatisch für morgen 12 Uhr einen Termin eintragen. Natürlich können Sie im Anschluss den Termin weiter konkretisieren, indem Sie ihm beispielsweise eine Prioritätsstufe zuweisen oder einstellen, wann und wie Sie das Programm erinnern soll.

Erinnerungen nur als Premium-Feature

Etwas schade ist, dass die Erinnerungsfunktion der Premium-Version vorbehalten bleibt. Heißt: Als automatischer Erinnerungskalender ist die kostenlose Version eine Ernüchterung. Praktisch ist dagegen, dass sich der Termin mit nur einem Klick um 24 Stunden, sieben Tage oder einen Monat verschieben lässt. Es können auch verschiedene Projekte angelegt werden, um Aufgaben bestimmten Überaufgaben zuzuordnen. Außerdem gibt es in der Premium-Version so genannte „Etiketten“, mit denen sich Aufgaben mittels Schlagwörtern genauer kategorisieren lassen. Persönliche Ziele, Ruhetage und ein Urlaubsmodus runden den guten Funktionsumfang ab.

Es dauert trotz der einfachen Struktur seine Zeit, bis man sich an die App gewöhnt hat. Zwar ist Todoist an sich sehr intuitiv, aber Intuition ist eben doch subjektiv. Je nach Technikaffinität muss also erst einmal Zeit in das Erlernen des Programms investiert werden, bevor Zeit gespart werden kann. Sind die Funktionen aber erst einmal ins Blut übergangen, schlägt Todoist jeden Terminkalender in Sachen Effizienz und Übersichtlichkeit. Dabei ist der Ansatz von Todoist genial. Sowohl beim minimalistischen, aber effektiven Design als auch bei der Bedienstruktur weiß der Aufgabenmanager zu gefallen. Gerade die Eingabemaske und ihre Anwendung ist aber sehr vom persönlichen Geschmack abhängig. Etwas schade ist, dass einige zentrale Funktionen nur in der Premium-Variante funktionieren. Trotzdem lohnt sich Todoist, um mehr Ordnung in den Berufsalltag zu bringen. Wer Todoist beherrscht, kann mit der App nicht nur Zeit sparen, sondern auch sicher sein, nie wieder eine Aufgabe zu vergessen – wenn die Bezahlversion installiert ist.

 

Zum Download von Todoist für Android und iOS

Schlagworte zum Thema:  Immobilien-App, Immobilien-Software, Online-Medien, Smartphone, Tablet-Computer

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