08.07.2015 | Top-Thema Familienfreundlichkeit contra Gehalt

Teil der Unternehmenskultur

Kapitel
Das Eltern-Kind-Büro der DG Hyp.
Bild: DG Hyp

Ideal ist es, wenn Familienfreundlichkeit ein Teil der Unternehmenskultur ist und auch in der Chefetage gelebt wird.

So hat die DG Hyp beispielsweise das Seminar „Erfolgsfaktor Familienfreundlichkeit“ in ihr Führungskräfteentwicklungsprogramm eingebunden, um für die Problematik zu sensibilisieren. Und beim Beratungs- und Systemhaus Aareon werden seit 2010 die jährlichen Führungskräftetreffen dazu genutzt, das Thema „Beruf und Pflege“ zu diskutieren und zu enttabuisieren.

Die DKB Immobilien war einer der Vorreiter in der Immobilienbranche, die sich das Schlagwort „Familienfreundlichkeit“ auf die Fahnen geschrieben haben.

Im Jahr 2005 ließ sich das Unternehmen von der berufundfamilie gGmbH der Hertie-Stiftung als familienfreundlicher Arbeitgeber zertifizieren – ein wichtiger Baustein des Employer-Branding, denn das Zertifikat gilt als eine Art TÜV für die Familienfreundlichkeit von Betrieben. Angefangen hat das Ganze mit einem Kooperationsvertrag mit einem benachbarten Kinderhaus. Damals waren mehrere Mitarbeiterinnen schwanger, und diese wollte das Unternehmen nach der Elternzeit schnell wieder an den Schreibtisch zurückholen. Zehn Belegplätze mit sehr flexiblen Betreuungszeiten hält das Unternehmen dort inzwischen vor und bietet den Mitarbeitern einen großen Komfort: Hier können die Kinder im Notfall rund um die Uhr und auch am Wochenende betreut werden – und das Unternehmen trägt zudem die Hälfte der Betreuungskosten.

Schlagworte zum Thema:  Employer Branding, War for Talents, Demografischer Wandel, Vereinbarkeit von Familie und Beruf

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