21.10.2015 | Top-Thema Zielgruppen von Wohnungsunternehmen

Typ 3: Junge Mieter

Kapitel
Egal wann und wo, die jüngeren Mieter sind praktisch immer online.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Mit dem Smartphone in der Hand geboren sind die jüngeren Mieter bis 30 Jahre zwar nicht. Aber – so hat es die Aareon-Mieterbefragung aus dem Jahr 2014 ergeben – online sind sie praktisch alle.

Ganze 98 Prozent der Befragten unter 30 Jahre nutzen das Internet. 88 Prozent der jungen Mieter sind mehrmals täglich online, der Rest von ihnen zumindest einmal täglich. Keiner der Befragten gab an, nur einmal die Woche oder seltener im Internet zu surfen. Und immerhin 29 Prozent der Befragten wünschen sich, jegliche Angelegenheiten mit ihrem Vermieter online regeln zu können.

Online zu kommunizieren ist wichtig

Mit einem Serviceportal können Wohnungsunternehmen diesem Wunsch entsprechen. „Im Vergleich zu den Silver Surfern kommt es jungen Mietern dabei allerdings weniger auf soziale Aktivitäten an“, erklärt Hausmann von Aareon weiter. „Stattdessen agieren sie unserer Erfahrung nach eher transaktionsorientiert. Von ihrem Wohnungsunternehmen erwarten sie eine 24/7-Verfügbarkeit aller relevanten Informationen, wollen sich zum Beispiel benötigte Formulare einfach herunterladen oder diese online ausfüllen können – unabhängig von Öffnungs- oder Sprechzeiten.“

Funktionen eines Mieterportals

Was die Funktionen eines Mieterportals angeht, nehmen junge Mieter zum Beispiel gern die Möglichkeit in Anspruch, einen Mangel zu melden.“ Wie auch die Silver Surfer legen junge Mieter besonderen Wert auf die Sicherheit ihrer Daten (81 Prozent). Aber auch Benutzerfreundlichkeit und eine schnelle Kommunikation ist vielen Befragten wichtig (jeweils 61 Prozent).


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Kapitel 4: Typ 4 Eigentümer und Genossenschaftmitglieder

Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Verwaltung, Immobiliendienstleister

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