27.03.2013 | Unternehmen

Youniq steigert Ergebnis im Kerngeschäftsbereich "Studentisches Wohnen"

Youniq Studentenwohnheim Berlin
Bild: Youniq

Die Youniq AG verzeichnet im Geschäftsjahr 2012 eine zufriedenstellende Entwicklung im Segment "Studentisches Wohnen". In seinem Kerngeschäftsbereich erzielte der Konzern ein Gesamtergebnis in Höhe von 4,0 Millionen Euro (2011: 1,8 Mio. EUR).

Neben dem Projekt München Schleißheimer Straße wurde auch der Standort Frankfurt-Riedberg I im Geschäftsjahr 2012 fertiggestellt. Mit dem Verkauf der Liegenschaften in Karlsruhe, Greifswald sowie in der Schleißheimer Straße in München im Jahresverlauf wurden zudem bereits drei von insgesamt vier Transaktionen an einen von MPC Capital AG initiierten Fonds abgeschlossen.

An vier weiteren Projekten (Mainz, Potsdam, Bayreuth, Frankfurt II) begannen die Bautätigkeiten, die bis zum Wintersemester 2013/14 abgeschlossen sein sollen.

Auf Konzernebene hat die Youniq AG im Geschäftsjahr 2012 ein Ergebnis aus der Marktbewertung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien in Höhe von 6,7 Millionen Euro (2011: 6,9 Mio. EUR) erzielt. Die Mieterlöse stiegen bedingt durch die Vollvermietung der Liegenschaften in Karlsruhe, Greifswald und München Schleißheimer Straße sowie die anteilige Vermietung der ersten Liegenschaft am Frankfurter Riedberg auf 5,3 Millionen Euro (2011: 3,2 Mio. EUR).

Das Konzernergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen (Studentisches Wohnen, Dienstleistungen) belief sich auf 0,1 Millionen Euro (2011: 1,4 Mio. EUR). Unter Hinzurechnung der aufgegebenen Geschäftsbereiche (Renting and Trading Real Estate, Project Development) weist der Konzern ein negatives Periodenergebnis in Höhe von 7,1 Millionen Euro (2011 -21,0 Mio. EUR) aus.

Zum 31.12.2012 weist der Konzern als Finanzinvestition gehaltene Immobilien in Höhe von 89,2 Millionen Euro aus (31.12.2011: 111,1 Mio. EUR). Die Bilanzsumme verringerte sich zum Ende des Berichtszeitraums auf 157,6 Millionen Euro (31.12.2011: 183,7 Mio. EUR), was maßgeblich auf die genannten Effekte im Bereich "Studentisches Wohnen" sowie die Veräußerungen in aufgegebenen Geschäftsbereichen "Renting and Trading Real Estate" und "Project Development" zurückzuführen ist.

Auf der Finanzierungsseite verringerte sich das Eigenkapital zum 31.12.2012 auf 81,2 Millionen Euro (31.12.2011: 87,6 Mio. EUR). Dabei erhöhte sich die Eigenkapitalquote aufgrund der niedrigeren Bilanzsumme von 47,7 Prozent auf 51,5 Prozent. Darüber hinaus hat der Konzern die lang- und kurzfristigen Schulden deutlich um 19,7 Millionen Euro auf 76,4 Millionen Euro gesenkt.

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