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Wohnungsbau an den "Harburger Brücken" steht nichts mehr im Weg

Hamburg-Harburg
Bild: liquid_chaos ⁄

Mit der Unterzeichnung einer Umsetzungsvereinbarung und eines städtebaulichen Vertrags wurden die letzten Hindernisse für das Wohnprojekt an den "Harburger Brücken" aus dem Weg geräumt. Damit können die geplanten knapp 400 Wohnungen auf dem Gelände errichtet werden. Baubeginn soll 2014 sein.

Auf Initiative der Aurelis Real Estate, Eigentümerin des Quartiers, haben die Vertragspartner DB Netz AG, die P&S Grundstücks- und Verwaltungsgesellschaft, die Brenntag GmbH und die Stadt Hamburg Verträge geschlossen, um alle Konsequenzen aus der Störfallkreisverordnung konfliktfrei zu lösen. Die Gespräche und Gutachtertätigkeiten liefen bereits seit 2010.

Betroffen davon sind alle an das Brenntag-Gelände angrenzenden Grundstücke. Bereits in diesem Jahr wird Brenntag den Handel mit Chlor und Ammoniakgas auf dem Betriebsgelände Harburg einstellen und so die Bebauung ermöglichen.

Auch für die Brenntag ist die Entwicklung positiv: Es konnte mit behördlicher Zusicherung festgestellt werden, dass der Betrieb mit der neu entstehenden Nachbarschaft verträglich ist und in Zukunft keine weitergehenden Einschränkungen in seiner Entwicklung erfahren wird.

Bereits im vergangenen Jahr wurden Grundstücke, unter anderem an die Unternehmen Sahle Bau und Horst Busch Unternehmensgruppe, veräußert. Während Letztere eine rund 4.750 Quadratmeter große Fläche für die Errichtung einer neuen Verwaltungszentrale erwarb, wird Sahle Bau 140 Wohnungen zwischen 60 und 95 Quadratmeter errichten. Weitere Baufelder mit insgesamt 6.100 Quadratmetern wurden 2013 an das Wohnungsunternehmen Revitalis Real Estate veräußert. Dort sind 140 Wohneinheiten geplant.

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