| Restrukturierung

WCC Fonds modernisiert Industriezentrum Wedel für Jenoptik

Das Technologieunternehmen Jenoptik wird außerdem 70 Essener Mitarbeiter nach Wedel holen
Bild: Copyright: Rainer Waechter

Der von Catalyst Capital betreute WCC Fonds investiert rund 16 Millionen Euro in Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen im Industriezentrum Wedel (IZW) bei Hamburg. Ankermieter bleibt die Jenoptik AG, die den Vertrag um 15 Jahre verlängert hat.

Hintergrund ist die Verlängerung des Mietvertrages mit der Jenoptik-Sparte "Verteidigung & Zivile Systeme" über eine Fläche von 25.000 Quadratmetern um weitere 15 Jahre. Mit der Entscheidung, den Mietvertrag zu verlängern, bestätigt Jenoptik ihren Hauptsitz in Wedel. Das Industriezentrum ist ein Technologie- und Bürokomplex mit insgesamt 55.000 Quadratmetern Mietfläche. Ein zentraler Teil der Gebäude wird seit dem Jahr 1962 von Vorgängerunternehmen der Jenoptik genutzt.

Die Modernisierung der zwischen 1964 und 1998 errichteten Gebäude wird in einem Investitionsprogramm auf die Bedürfnisse der Mieter ausgerichtet. Catalyst Capital erwarb das IZW im März 2006 für einen der WCC Investmentfonds.

Technische Kompetenzschwerpunkte der Jenoptik-Sparte Verteidigung & Zivile Systeme am Standort Wedel sind die Entwicklung und Produktion von Komponenten für Energiesysteme, von Stabilisierungssystemen sowie von Radomen und Composites. Derzeit beschäftigt Jenoptik hier etwa 530 Mitarbeiter. Um künftig Kompetenzen zu bündeln, ist beabsichtigt, den Standort Essen mit mehr als 70 Mitarbeitern in das IZW nach Wedel zu verlagern.

Den Zuschlag für den Umbau erhielt Porr Deutschland als Generalunternehmer. Catalyst Capital wird vom Architekturbüro CK-Architekten aus Hamburg und vom Haustechnikbüro K+S aus Rheinbach unterstützt. Das Property Management erfolgt durch Witt & Hirschfeld und die Vermietungskoordination durch Hinsch & Völckers, beide in Hamburg ansässig.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienfonds, Büroimmobilie

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