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Verkaufsflaute lässt KWG-Umsatz sinken

Die Veräußerungserlöse gingen um 74 Prozent auf rund drei Millionen Euro zurück
Bild: Windorias ⁄

Die KWG Kommunale Wohnen AG hat in den ersten neun Monaten 2015 einen Umsatz von rund 35,7 Millionen Euro erzielt. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum lag der Umsatz noch bei rund 45,3 Millionen Euro. Das ist ein Rückgang um 21 Prozent. Grund sind nach Angaben des Unternehmens, das zu 80 Prozent der österreichischen Conwert gehört, deutlich unter dem Vorjahreswert liegende Veräußerungserlöse.

Insgesamt wurden in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres 105 Einheiten mit einer Gesamtnutzfläche von rund 7.000 Quadratmetern verkauft. Die Veräußerungserlöse betrugen rund drei Millionen Euro, was einer Reduktion um 74 Prozent entspricht, verglichen mit den Erlösen in Höhe von rund zwölf Millionen Euro in der Vergleichsperiode.

Die Vermietungserlöse reduzierten sich um etwa zwei Prozent auf 32,6 Millionen Euro (1-9/2014: 33.2 rund Millionen Euro). Die annualisierte Nettokaltmiete wurde trotz gesunkenem Immobilienbestand leicht von 29,6 Millionen Euro auf rund 29,8 Millionen Euro gesteigert.

Das Konzernergebnis nach Steuern verdoppelte sich auf rund 8,8 Millionen Euro. Für die ersten drei Quartale 2015 wies die KWG einen FFO I (exklusive Verkäufe) von 6,8 Millionen Euro aus (1-9/2014: rund 5,8 Millionen Euro).

Die Anzahl der Mieteinheiten belief sich zum Stichtag auf 8.445 Wohn- und Gewerbeeinheiten und 2.268 Stellplätze (30.09.2014: 8.846 Wohn- und Gewerbeeinheiten und 2.378 Stellplätze). Der Leerstand des KWG-Portfolios verbesserte sich zum 30. 9.2015 auf 9,2 Prozent (30.09.2014: 12,9 Prozent). Die Durchschnittsmiete des Portfolios wurde von 5,10 Euro pro Quadratmeter und Monat auf 5,17 Euro pro Quadratmeter und Monat gesteigert.

Die KWG will ihre Strategie der Portfoliobereinigung fortsetzen und sich selektiv von Beständen trennen.

Schlagworte zum Thema:  Immobilienunternehmen, Umsatz, Immobilienverkauf

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