22.08.2013 | Projekt

Untreue-Ermittlungen gegen Kaserne Kampnitz-Akteure eingestellt

Immobiliengeschäfte der Brandenburger Landesregierung werden weiter geprüft
Bild: Ich-und-Du ⁄

Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat die Ermittlungen gegen einige der Verantwortlichen der privatisierten Brandenburgischen Bodengesellschaft (BBG) eingestellt. Der Verdacht, dass das Kasernengelände Krampnitz im Jahr 2007 unter Wert verkauft worden sei, habe sich nicht bestätigt.

Das teilte die Staatsanwaltschaft Potsdam am Mittwoch mit. Es war zunächst von einem Schaden von rund 232.000 Euro die Rede gewesen. Auch gegen BBG-Geschäftsführer Frank Marczinek war wegen Untreue ermittelt worden.

Auch in einem Landtags-Untersuchungsausschuss spielt die BBG eine Rolle. Dabei geht es um die Aufklärung von Immobiliengeschäften der Landesregierung. Die SPD forderte am Mittwoch, den Ausschuss zu beenden. Die Einstellung des Ermittlungsverfahrens zeige, dass die Staatsanwaltschaft keinen finanziellen Schaden für das Land Brandenburg sehe, teilte Obmann Mike Bischoff mit.

Grüne und CDU betonten dagegen weiterhin die Notwendigkeit des Untersuchungsausschusses. Die strafrechtliche Einschätzung müsse von einer politischen Bewertung getrennt werden.

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