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Bilfinger-Chef Koch feilt weiter am Konzernumbau

Roland Koch will "Schwächen im Baugeschäft nicht hinnehmen"
Bild: Bilfinger

Roland Koch, Chef des Bau- und Industriedienstleisters Bilfinger, zog in Mannheim Bilanz und hält an seinen Zielen fest: Die Leistung solle bis 2016 auf elf bis zwölf Milliarden Euro klettern und der Gewinn auf rund 400 Millionen Euro. Organisch soll der Konzern jährlich im Schnitt um drei bis fünf Prozent wachsen.

Im vergangenen Jahr hatte der Konzern dank einer Aufholjagd seine Ziele weitgehend erreicht. Die Leistung sank mit gut 8,5 Milliarden Euro aber um ein Prozent. Das Wachstum aus eigener Kraft war schwächer als erwartet. Der bereinigte Gewinn legte leicht um drei Prozent auf 249 Millionen Euro zu.

Nach schwachen Zahlen stand das zusammengeschrumpfte Segment Bau zuletzt auf dem Prüfstand. Es sei klar, dass Bilfinger in diesem Bereich strategisch umplanen müsse, sagte Koch, ohne konkret zu werden.

Für das laufende Jahr gab sich Koch zuversichtlich. "Die Aussichten für 2014 und die folgenden Jahre sind positiv." Es gebe aber noch viele Herausforderungen. Bilfinger kappt die Kosten und strafft die Organisation. In diesem und im kommenden Jahr sollen weltweit rund 1.250 Verwaltungsstellen wegfallen. "Wir sind noch nicht am Ziel und haben noch viele Aufgaben vor uns", so Koch.

Der Fokus liege auf Wachstum aus eigener Kraft und einer weiteren Verbesserung der Profitabilität. Die Leistung werde im laufenden Jahr auf mindestens neun Milliarden Euro steigen. Für das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) sowie für den bereinigten Gewinn erwartet er eine deutliche Steigerung. Damit bekräftigte er vorläufige Zahlen aus dem Februar.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Baukonzern

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