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Umbau der Hochtief-Europasparte verzögert sich

Der Konzernumbau ist ins Stocken geraten
Bild: HOCHTIEF/Kleber

Der spanische Chef des Baukonzerns Hochtief, Marcelino Fernández Verdes, will die Europasparte umbauen und bis zu 1.000 Stellen streichen. Einem Pressebericht zufolge kommt Verdes nur langsam voran. Die Gespräche über den Personalabbau im Infrastrukturbereich verzögerten sich, schreibt das "Handelsblatt" unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Die im MDax notierte und mehrheitlich zum spanischen Baukonzern ACS gehörende Gesellschaft zieht am kommenden Donnerstag Bilanz für 2013. Eigentlich sollte die erste Phase des Personalabbaus schon Ende vergangenen Jahres abgeschlossen sein. Doch die Gespräche zögen sich hin, schreibt die Tageszeitung.

Es sei "völlig offen", wann der gewünschte Zielkorridor erreicht werde, hieß es. Dem Blatt zufolge soll es dabei um 800 bis knapp 1.000 Stellen gehen. Ein Unternehmenssprecher von Hochtief räumte auf Anfrage der Zeitung ein, dass der Umbau im Bereich Infrastruktur "komplexer" sei als in anderen. Aber insgesamt laufe "alles planmäßig", erklärte er.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Baukonzern

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