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Fraport übernimmt 245 Immobilien in Flörsheim

Bis heute erfolgte in Flörsheim der Ankauf von 245 Wohnobjekten
Bild: Fraport AG

Mit dem Ende der Antragsfrist zum 31. Oktober zieht der Flughafenbetreiber Fraport AG eine positive Bilanz ihres Immobilienankaufprogramms "Casa". Bis heute erfolgte in Flörsheim der Ankauf von 245 Wohnobjekten, außerdem wurden 125 Ausgleichzahlungen geleistet.

Weitere 156 Anträge auf Ausgleichszahlung sowie 118 Anträge auf Ankauf befinden sich noch in der Bearbeitung. Bereits Mitte 2007 ist die Antragsfrist auf Ausgleichzahlungen für Objekte in Raunheim ausgelaufen. Dort wurden 122 Ausgleichszahlungen an Wohneigentümer geleistet.

Mit dem freiwilligen Programm bot die Fraport AG jenen Immobilienbesitzern eine Alternative, die vor der Diskussion des Ausbaus eine Immobilie gekauft oder gebaut hatten und die durch die Erweiterung des Flughafens Frankfurt und die Veränderungen des Betriebs besonders betroffen wurden. Im Rahmen des Casa-Programms kaufte die Fraport AG Wohnimmobilien, die besonders niedrig, das heißt mit weniger als 350 Metern, überflogen werden oder zahlte den Eigentümerinnen und Eigentümern eine Entschädigung. Der Ankaufspreis der Immobilien wurde dabei durch unabhängige Expertinnen und Experten der TÜV SÜD ImmoWert GmbH auf der Grundlage der Gegebenheiten vor der Flughafen-Erweiterung festgelegt. Die alternative Entschädigung richtete sich nach der Lage der Immobilie und ihrer Entfernung von der durch Überflüge betroffenen Kernzone.

Im Zuge der Aktivitäten der "Allianz für Lärmschutz" wurde im Jahr 2012 der Anspruch auf Immobilienverkauf auf das gesamte Fördergebiet in Flörsheim mit rund 1.000 Wohneinheiten erweitert. Antragsberechtigte Bürger, die ihre Immobilie nicht verkaufen wollten, konnten stattdessen eine Ausgleichszahlung beantragen. Insgesamt war das Maßnahmenvolumen im Casa-Programm damit auf über 100 Millionen Euro ausgelegt.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Transaktion

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