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Heiligendamm: Streit um historische Stadtvillen geht vor Gericht

Seebad Heiligendamm
Bild: Florentine ⁄

Der Streit um die Sanierung der sieben historischen Villen am Strand von Heiligendamm geht vor Gericht: Die Schweriner Verwaltungsrichter verhandeln über eine Klage der Entwicklungs-Compagnie Heiligendamm (ECH) gegen den Landkreis Rostock. Das teilte eine Gerichtssprecherin mit.

Der Landkreis hatte die Baugenehmigung für die "Perlenkette" nicht verlängert, weil die ECH auf einen im Bebauungsplan vorgesehenen Hotelneubau verzichten wollte. Nach Angaben eines ECH-Sprechers geht es bei dem vom Landkreis geforderten Neubau in erster Linie um ein Bewirtschaftungsgebäude für die Ferienwohnungen in den Strandvillen. Mit der Stadt sei jedoch vereinbart worden, dass die Bewirtschaftung auch durch externe Dienstleister oder das benachbarte Grand Hotel Heiligendamm erfolgen könne, sagte er der Nachrichtenagentur dpa.

Die erste der sieben Strandvillen ist inzwischen wiederaufgebaut. Die darin entstandenen acht Ferienwohnungen werden nach Angaben des Sprechers verkauft. Für die beiden nächsten Villen hätten die Planungen zwar begonnen, sie lägen aber aufgrund des fehlenden Baurechts auf Eis.

Schlagworte zum Thema:  Projektentwicklung, Rechtsstreit, Hotelimmobilie, Tourismus, Immobiliendienstleister

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