29.05.2015 | Unternehmen

Strabag verbessert Konzernergebnis um zwölf Prozent

Bild: Strabag

Der Baukonzern Strabag SE hat den in der Bauwirtschaft typischen Winterverlust im ersten Quartal 2015 im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2014 verringert: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern verbesserte sich um fünf Prozent auf rund 2,4 Millionen Euro. Das Konzernergebnis war mit minus 116,47 Millionen Euro um zwölf Prozent weniger tief im negativen Bereich.

Der Auftragsbestand war dem Unternehmen zufolge mit rund 15 Milliarden Euro hoch. Daher bestätigt Strabag die Prognose: Die Leistung soll bei 14 Milliarden Euro, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern bei zumindest 300 Millionen Euro zu liegen kommen

Zum Ergebnis im ersten Quartal trugen vor allem die Märkte Polen, Deutschland, Chile und Slowakei bei. Der Konzernumsatz lag ebenso wie die Leistung höher: Er steigerte sich um sechs Prozent auf rund 2,2 Millionen Euro.

Zur Erhöhung des Auftragsbestands um vier Prozent auf rund 15,1 Millionen Euro zum 31.3.2015 im Vergleich zum 31.3.2014 führten insbesondere die im Vorjahr in Russland erstandenen Industriebauprojekte, aber auch Großaufträge in Dänemark und eine Anzahl an Verkehrswegebauprojekten in Polen.

Das Ergebnis vor Steuern lag bei minus 159,32 Millionen Euro und damit um drei Prozent weniger tief im negativen Bereich. Dazu trugen die Segmente Süd und Ost sowie International und Sondersparten bei.

Das Zinsergebnis lag bei 7,70 Millionen Euro nach zuvor minus 4,04 Millionen Euro. In Summe errechnet sich ein um zehn Prozent besseres Ergebnis vor Steuern von minus 151,62 Millionen Euro. Dementsprechend gestalteten sich die Ertragsteuern mit 24,17 Millionen Euro erneut im positiven Bereich und damit entlastend, lagen jedoch zwölf Prozent unter jenen des Vergleichsquartals. Somit blieb ein Ergebnis nach Steuern von 127,45 Millionen Euro (plus neun Prozent). Da die Fremdanteilseigner einen Verlust von 10,98 Millionen Euro mittrugen, verbesserte sich das Konzernergebnis um zwölf Prozent auf minus 116,47 Millionen Euro.

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