30.08.2013 | Unternehmen

Strabag verbessert Halbjahresergebnis bei geringerem Umsatz

Strabag-Zentrale in Köln
Bild: Strabag AG

Das Bauunternehmen Strabag SE hat im 1. Halbjahr 2013 trotz des wetterbedingt geringeren Umsatzes das Ergebnis verbessert. Ein Einmaleffekt, der das Vorjahr belastet hatte, war entfallen.

Wegen des verspäteten Starts der Bausaison nahm die Leistung des Konzerns im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um sieben Prozent auf mehr als 5,6 Milliarden Euro ab. Wetterbedingte Rückgänge waren besonders in Deutschland und in Polen zu verzeichnen, wobei es sich in Polen zusätzlich um eine erwartete marktbedingte Leistungsverminderung handelt.

Der konsolidierte Konzernumsatz betrug rund 5,2 Milliarden Euro. Damit lag er um zehn Prozent unter jenem des Vergleichszeitraums des Vorjahres. Mit dem Abarbeiten der Großprojekte etwa im Raum Benelux, in Polen, Kanada, Rumänien und im Nahen Osten wurde der Auftragsbestand nun deutlich reduziert, und zwar um sieben Prozent auf rund 14 Milliarden Euro. Er liegt damit noch auf einem vergleichsweise hohen Niveau und beinhaltet noch nicht einige Projekte im internationalen Raum, die seit dem 30. Juni akquiriert wurden.

Trotz des geringeren Umsatzes vervielfachte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im ersten Halbjahr 2013 von 16,14 Millionen Euro auf 68,47 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern mit -122,81 Millionen Euro nach -166,72 Millionen Euro stieg nicht im selben Ausmaß wie das Ebitda. Die Ertragssteuern gestalteten sich mit 26,22 Millionen Euro erneut im positiven Bereich.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Bauunternehmen

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