30.04.2014 | Unternehmen

Strabag steigert Konzernergebnis und verdoppelt Dividende

Für 2014 erwartet Strabag ähnlich hohe Niveaus bei Leistung und Ergebnis
Bild: Strabag

Der Baukonzern Strabag SE hat das Ergebnis 2013 vor Zinsen und Steuern (Ebit) gegenüber dem Vorjahr um 26 Prozent auf 261,58 Millionen Euro gesteigert. Das Konzernergebnis stieg um 87 Prozent auf 113,56 Millionen Euro und das Ergebnis je Aktie um 90 Prozent auf 1,11 Euro. Der Vorstand will der Hauptversammlung im Juni eine Dividende je Aktie von 0,45 Euro nach 0,20 Euro im Vorjahr vorschlagen.

Der Konzern geht davon aus, dass 2014 bei der Leistung und dem Ergebnis ähnlich hohe Niveaus wie 2013 erreicht werden. Strabag SE erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 eine Leistung von 13,6 Milliarden Euro. Der geringe Rückgang um drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist auf wetterbedingte Effekte zu Jahresbeginn zurückzuführen.

Die Kernmärkte des Konzerns zeigten sich sehr heterogen: Die erwartete marktbedingte Reduktion in Polen nach dem Ende des dortigen Baubooms und projektbedingte Rückgänge in Kanada, Benelux und Rumänien durch Zunahmen etwa in Ungarn, Österreich und Afrika ist beinahe ausgeglichen.

Da 2013 die Schadenersatzzahlung im Zusammenhang mit einer nicht erfolgten Akquisition und der ausbleibende Umsatz für bereits geleistete Arbeiten in Zentral- und Osteuropa das Ergebnis nicht mehr belasteten, stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 14 Prozent auf 694,91 Millionen Euro an, wodurch sich auch die Ebitda-Marge von 4,7 auf 5,6 Prozent erhöhte.

Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) ergibt sich damit der Anstieg um 26 Prozent auf 261,58 Millionen Euro und eine Ebit-Marge von 2,1 Prozent nach 1,6 Prozent im Vorjahr. Waren 2012 noch negative Kursdifferenzen in Höhe von 11,75 Millionen Euro zu verzeichnen gewesen, so beinhaltete das Zinsergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr nun positive Fremdwährungseffekte von 13,04 Millionen Euro. Das führte zu einem um 47 Prozent verbesserten Ergebnis vor Steuern.

Die Anzahl der gewichteten ausstehenden Aktien verringerte sich durch den – nun abgeschlossenen – Rückkauf eigener Aktien von 104.083.238 auf 102.716.850 Stück, sodass das Ergebnis je Aktie um 90 Prozent auf 1,11 Euro zunahm.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Abschreibung

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