17.02.2014 | Unternehmen

Strabag steigert Auftragsbestand um zwei Prozent

Der geringe Rückgang der Leistung war wetterbedingt
Bild: Strabag

Der Baukonzern Strabag SE hat erste Zahlen für das Geschäftsjahr 2013 veröffentlicht: Die Leistung liegt mit 13,6 Milliarden Euro zwar drei Prozent unter dem Wert des Vorjahres, bewegt sich aber immer noch auf einem hohen Niveau. Der Auftragsbestand betrug zum Jahresende 13,5 Milliarden Euro, was einem Plus von zwei Prozent gegenüber 2012 entspricht.

Mit einer Vielzahl an neuen Hochbauprojekten in Deutschland erwartet der Konzern für 2014 bei Leistung und Ergebnis dem Jahr 2013 vergleichbare Werte.

Der geringe Rückgang der Leistung um drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr sei auf wetterbedingte Effekte vom Jahresbeginn zurückzuführen. Die Kernmärkte des Konzerns zeigten sich sehr heterogen: Die marktbedingte Reduktion in Polen nach dem Ende des Baubooms und projektbedingte Rückgänge in Kanada, Benelux und Rumänien wurden durch Zunahmen etwa in Ungarn, Österreich und Afrika beinahe ausgeglichen.

Der Auftragsbestand stieg leicht um zwei Prozent auf 13,5 Milliarden Euro, so dass er in etwa eine Jahresleistung abdeckt. Hier verschoben sich die geografischen Schwerpunkte etwas: Großprojekte wie das Olympische Dorf in Russland und Aufträge in Benelux waren im Jahr 2013 abgearbeitet worden. Dafür bereicherte eine Vielzahl an neuen Hochbauaufträgen in Deutschland den Auftragsbestand um mehr als 500 Millionen Euro.

Der Vorstand rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von mindestens 260 Millionen Euro, was dem prognostizierten Wert von 2013 entspricht.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Bauunternehmen, EBIT

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