15.01.2013 | Projekt

Strabag schiebt Investitionen im Bereich Offshore Wind auf

Noch ist die rechtliche Situation am Offshore Wind-Sektor unklar
Bild: Andrea Damm ⁄

Der Baukonzern Strabag SE schiebt die geplanten Investitionen im Bereich Offshore Wind auf: Mehrere Hundert Millionen Euro wollte das Unternehmen in den Bau einer Fabrik und von Spezialschiffen zum Transport der Beton-Schwerkraftfundamente für Offshore-Windkraftanlagen aufwenden.

"Wir haben uns trotz unserer Fortschritte bei der Schwerkraftfundament-Technologie entschieden, vorerst nicht in den Bau von Fabriken und Spezialschiffen im Bereich Offshore Wind zu investieren", sagt Hans Peter Haselsteiner, Vorstandsvorsitzender der Strabag SE. Es sprächen derzeit zu viele Gründe dagegen: Angefangen bei der unklaren rechtlichen Situation und unklaren Zukunft der Energiepolitik am deutschen Markt bis hin zur fehlenden Speichertechnologie für Strom aus erneuerbaren Quellen und zur fehlenden Transportmöglichkeit der Energie vom Erzeuger zum Verbraucher.

Die 51 Prozent-Beteiligung von Strabag an 15 Projektgesellschaften zur Entwicklung von Offshore-Windparks bleibt von der Entscheidung unberührt. Im Mai 2011 hatte das Unternehmen die Absicht bekannt gegeben, Windparks zu entwickeln, zu bauen und zu betreiben.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Windkraftanlage

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