31.08.2016 | Unternehmen

Strabag mit vollen Auftragsbüchern - Aktie gewinnt 15 Prozent an Wert

Die Bücher sind voll: Aufträge hat Strabag vor allem in Deutschland hinzugewonnen
Bild: Corbis

Der Baukonzern Strabag SE hat im ersten Halbjahr 2016 weniger Umsatz gemacht als im ersten Halbjahr 2015. Die Leistung ging um acht Prozent auf 5,7 Milliarden Euro zurück. Der Auftragsbestand ist allerdings um vier Prozent auf 15,4 Milliarden Euro gestiegen, alleine im Heimatmarkt Deutschland um 25 Prozent. Die Aktie hat seit Jahresbeginn um 15 Prozent an Wert zugelegt.

Der konsolidierte Konzernumsatz sank ebenso wie die Leistung um acht Prozent auf rund 5,3 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verbesserte sich im ersten Halbjahr 2016 um 27 Prozent auf 156,8 Millionen Euro. Das ist dem Unternehmen zufolge unter anderem auf den Wegfall von Belastungen aus Großprojekten und dem Flächengeschäft in Südosteuropa zurückzuführen.

Verluste halbiert

Außerdem ist auch ein Ertrag aus dem Verkauf einer Beteiligung in Zusammenhang mit dem Erwerb der Minderheitsanteile an der Tochter Ed. Züblin AG enthalten, der nicht dem operativen Geschäft zugerechnet werden kann. Die Abschreibungen konnten durch den Verkauf der Geräte des Großen Wasserbaus um acht Prozent reduziert werden. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag daher bei minus 20,78 Millionen Euro und damit um 70 Prozent weniger tief im negativen Bereich.

In Summe verbesserte sich das Ergebnis vor Steuern (Ebt) von minus 26,49 Millionen Euro um 61 Prozent.
Nach Ertragsteuern blieb ein Ergebnis nach Steuern von minus 32,97 Millionen Euro nach minus 61,47 Millionen Euro im Vorjahresvergleichszeitraum.

Ausblick 2016

Der Vorstand der Strabag SE rechnet für das Geschäftsjahr 2016 mit einer etwas geringeren Leistung. An der Zielvorgabe, ab 2016 eine Ebit-Marge von drei Prozent zu erreichen, hält der Vorstand fest.

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Schlagworte zum Thema:  Baukonzern, Auftrag, Umsatz, Aktien

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