| Serie: Start-up

Homeday: "Wir diskutieren nicht lange"

Homeday Gründer und Management: Dmitri Uvarovski, Steffen Wicker, Philipp Reichle
Bild: Homeday

Wie sieht die Start-up Szene in der Immobilienwirtschaft aus? Jede Woche stellt sich bei uns ein kreatives PropTech-oder FinTech-Unternehmen vor. Heute dabei: Das 2014 gegründete PropTech-Unternehmen Homeday aus Köln. 

Die Gründer

Homeday wurde gegründet von Steffen Wicker (33), Philipp Reichle (34) und Dmitri Uvarovski (32). Die drei Gründer arbeiten schon seit vielen Jahren zusammen und haben zuvor gemeinsam den Musik-Streaming-Service "simfy" aufgebaut. 

Die Idee

Eigentümer können sich an Homeday wenden, um den besten Makler für den Verkauf ihrer Immobilie zu finden. Homeday analysiert nach eigenen Angaben Millionen von Immobilieninseraten und Makler-Bewertungen. Mit einem ausgefeilten Algorithmus ermitteln sie dann diejenigen Makler, die am besten zu der Immobilie passen. Dabei berücksichtigen sie vor allem Makler, die Verkaufserfolge mit ähnlichen Immobilien vorweisen können. Bevor Homeday eine Empfehlung ausspreche, werde jeder Makler noch einmal individuell geprüft, betont das Unternehmen. So sei für Eigentümer sichergestellt, dass sie mit einem professionellen Makler arbeiten, der zudem perfekt zur Immobilie passe.

Screenshot Website Homeday
Bild: Haufe Online Redaktion

Der Vorteil für Makler sei, dass sie Kontakt zu Eigentümern erhalten, die eine Immobilie verkaufen möchten. Mehr noch: Aufgrund des Homeday-Matchings passten die vermittelten Immobilien perfekt in den Bestand und zur Expertise.

Die Entwicklungszeit

Die Gründer sind mit Homeday im August 2014 gestartet. Um den Immobilienmarkt und seine Besonderheiten zu verstehen, haben sie zunächst selbst als Makler einige Immobilien vermittelt. Seit Anfang 2015 verfolgen sie ihr jetziges Modell und wachsen seither nach eigenen Angaben kontinuierlich. 

Geplante Änderungen

Im Moment konzentriert man sich bei Homeday stark auf die Objektakquise und die Optimierung des Matching-Algorithmus. Daneben hat das Unternehmen mit der Digitalisierung einzelner Schritte des Transaktionsprozesses begonnen, um die Makler, mit denen es zusammenarbeitet, dabei zu unterstützen, sich vom lokalen Wettbewerb abzuheben.

Der Unterschied zu etablierten Unternehmen

Bei Homeday gebe es selten Diskussionen, betonen die Jungunternehmer. Stattdessen werde mit den Kunden gesprochen, eigene Ideen getestet und  "zahlen- und datengetrieben" gearbeitet. Dabei komme es häufig auch mal vor, dass eine Idee nicht funktioniere. Das sei jedoch nicht schlimm, meinen die Jungunternehmer, denn dadurch lerne man bei Homeday sehr schnell.

 

Hinweis: Alle Informationen sind eigene Angaben des Unternehmens Homeday.


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Schlagworte zum Thema:  Startup, Online-Plattform, Makler

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