20.02.2014 | Unternehmen

Sparprogramm sorgt für gutes Ergebnis bei Hochtief-Tochter Leighton

Leighton-Mitarbeiter in Abu Dhabi
Bild: Leighton

Die australische Hochtief-Tochter Leighton meldet für 2013 einen Gewinnsprung um 13 Prozent auf 508,7 Millionen australische Dollar (333,6 Mio. Euro). Ein Grund für das Ergebnis waren Kostenreduzierungen um 215 Millionen australische Dollar. Die Aussichten bleiben nach Aussage des Konzerns dennoch unsicher.

Die Aktie legte an der Börse in Sydney zeitweise um mehr als sieben Prozent zu. Das war das größte Kursplus seit mehr als einem Jahr. Im laufenden Jahr erwartet Vorstandschef Hamish Tyrwhitt ein weiterhin schwieriges Geschäftsumfeld. Nach einem Umsatzplus von 8,3 Prozent auf 22,6 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr sei für 2014 kein Wachstum zu erwarten.

Während das Geschäft mit Rohstoffunternehmen angesichts des abgekühlten Rohstoffbooms schwierig ist, hofft Leighton auf Infrastrukturaufträge der australischen Regierung. Entsprechend unsicher ist die Prognose für den Gewinn. Bereinigt um Einmaleffekte dürfte er zwischen 540 und 620 Millionen Dollar herauskommen, nach 584 Millionen Dollar im abgelaufenen Jahr. Der Fokus liege neben weiteren Einsparungen mittelfristig auf der Region Asien, sagte Tyrwhitt.

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