07.01.2015 | Projekt

Berliner Shopping-Center "Schultheiss Quartier" darf gebaut werden

Berlin bekommt ein neues Shopping-Center
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Der Immobilieninvestor HGHI Schultheiss Quartier GmbH & Co. KG hat die Baugenehmigung für das Shopping-Center "Schultheiss Quartier" in Berlin-Moabit erhalten. Einem Bericht der Berliner Morgenpost zufolge haben die Anwohner zwar mit Erfolg dagegen geklagt, gebaut werden darf unter bestimmten Bedingungen aber trotzdem.

Wie die Morgenpost berichtet, ist das Urteil noch nicht rechtskräftig. Bleibt es bei dem Urteil, darf auf der Grundlage dieses Bebauungsplans keine Baugenehmigung mehr erteilt werden. Gebaut werden könne trotzdem, so die Zeitung weiter: So könnten zum einen die Fehler des Bebauungsplans behoben werden, zum anderen gelte jetzt wieder der alte Bebauungsplan, der schon existiert hat, bevor der neue, vorhabenbezogene Plan aufgestellt wurde.

Mit der erteilten Baugenehmigung ist es möglich, 30.000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche, ein 300 Zimmer großes Hotel sowie 15.000 Quadratmeter Büro- und Dienstleistungsflächen zu errichten. Mit dem Bau soll im April oder Mai begonnen werden. Die Gesamtinvestitionskosten belaufen sich auf knapp 200 Millionen Euro. Mit der Eröffnung ist im Herbst 2016/Frühjahr 2017 zu rechnen. In dem geplanten Einkaufszentrum werden etwa 110 Geschäfte einziehen. Als Ankermieter stehen bereits Media Markt und Kaufland fest.

Projektentwickler und Investor ist die HGHI, die auch das Projekt "Mall of Berlin" entwickelt hat. Im Dezember haben wir darüber berichtet, dass der Generalunternehmer des Einkaufszentrums "Mall of Berlin" zahlungsunfähig ist. Das Insolvenzverfahren hierzu wurde am 8.12.2014 eröffnet.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Shopping-Center, Projektentwicklung

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