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In Rostock sind rund 700 neue Plätze für Flüchtlinge in Planung

Rostock investiert aktuell knapp sechs Millionen Euro für Flüchtlingsunterkünfte
Bild: Gerhard Giebener ⁄

In Rostock werden zwei ehemalige Studentenwohnheime zu Notunterkünften für Flüchtlinge umgebaut. Eines der beiden Gebäude mit 246 Plätzen sei bereits leer und die Baumaßnahmen abgeschlossen, teilte die Stadt mit, das zweite wird im Herbst umgerüstet. Geplant ist zudem ein Neubau für fünf Millionen Euro. Auch in anderen Städten in Mecklenburg-Vorpommern werden Plätze für Flüchtlinge geschaffen.

Unter anderem wurden im fertiggestellten Umbau ein Treppenturm als zweiter Rettungsweg an- und Brandschutztüren installiert. Der zweite, benachbarte Sechsgeschosser wird für weitere 246 Asylsuchende Platz bieten. Die Investitionen für beide Häuser betragen den Angaben zufolge rund 800.000 Euro.

Auf dem Gelände des Asylbewerberwohnheims in der Satower Straße in Rostock wird ein Neubau errichtet. Durch die Sanierung und Erweiterung des Flüchtlingswohnheims soll die Kapazität von 112 auf 399 Plätze steigen. Die Gesamtkosten für Ausbau und Erweiterung belaufen sich nach Angaben der Stadt hier auf mehr als fünf Millionen Euro.

In Schwerin werden Flüchtlinge nicht in Heimen, sondern in Übergangswohnungen, verteilt im gesamten Stadtgebiet, untergebracht. Bisher verfügt die Stadt über 184 solcher Übergangswohnungen, in denen 662 Asylbewerber und Flüchtlinge wohnen, wie eine Sprecherin sagte. Für 2016 rechne die Stadt mit einem Bedarf von bis zu 300 Übergangswohnungen.

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Schlagworte zum Thema:  Projektentwicklung, Studentenwohnung, Flüchtlinge

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