15.03.2013 | Unternehmen

Rewe: Kräftiges Wachstum trotz schwacher Tochterfirmen

Als Wachstumstreiber erwiesen sich im vergangenen Jahr erneut die Rewe-Supermärkte.
Bild: REWE Group

Der Rewe-Konzern möchte in diesem Jahr 1.300 Einzelhandelsmärkte neu- oder umbauen. 2012 erzielte das Unternehmen ein kräftiges Wachstum – und dass trotz der Sorgenkinder Penny und ProMarkt.

1,5 Milliarden Euro will die Rewe-Gruppe 2013 insgesamt investieren, genauso viel wie 2012. Das vergangene Jahr hat der Kölner Konzern mit einem Plus beim Gesamtaußenumsatz von 2,7 Prozent auf 49,7 Milliarden Euro abgeschlossen. Das Vorsteuerergebnis (Ebita) im Rewe-Konzern wuchs von 369,5 Millionen Euro auf 501,2 Millionen Euro. Darin nicht enthalten sind die Zahlen der selbstständigen Einzelhändler in den Rewe-Supermärkten. Sie erwiesen sich im vergangenen Jahr erneut als Wachstumstreiber des Konzerns, ihr Umsatz legte um gut zehn Prozent zu.

Den Vormarsch der Internet-Shops bekommt die Rewe-Gruppe bei der Unterhaltungselektronik zu spüren. Nach einem schlechten Weihnachtsgeschäft stellt die Rewe jetzt ihre tiefrote Zahlen schreibende Elektronikkette ProMarkt auf den Prüfstand, für die verschiedene Optionen geprüft werden. Der Umsatz von ProMarkt brach 2012 um 15,5 Prozent ein. Von 68 Läden wurden 13 geschlossen. Sorgen bereitet Rewe auch nach wie vor die Discount-Tochter Penny.

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