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Kartellamt genehmigt Zusammenschluss von Immowelt und Immonet

Aus zwei mach eins: Immowelt und Immonet werden vereinigt
Bild: Immowelt AG

Axel Springer darf die Maklerportale Immowelt und Immonet zu einem Unternehmen machen. Der Medienkonzern hatte im Februar den Konkurrenten Immowelt für 131 Millionen Euro gekauft und will ihn nun mit der eigenen Plattform Immonet zusammenlegen. Mit dem Deal will Springer den Rückstand auf den Marktführer ImmobilienScout24 verkürzen.

Nach dem Zusammenschluss hält Springer 55 Prozent der Anteile an dem neuen Unternehmen. Früheren Angaben eines Springer-Sprechers zufolge hatte Immowelt zuletzt 3,1 Millionen Besucher (Unique Visitors) monatlich, Immonet hatte 2,8 Millionen.

Auf die Seite von ImmobilienScout24 kommen laut einer Sprecherin monatlich rund acht Millionen Besucher. Gemeinsam mit AutoScout24 ist ImmobilienScout24 die größte Online-Plattform der Scout-Gruppe.

Um schneller zu wachsen, hatte der Konzern vergangenes Jahr öffentlich über einen Börsengang nachgedacht. Diese Überlegungen ändern sich laut einer Scout-Sprecherin nicht durch die Springer-Übernahme. "Wir halten uns weiterhin alle Optionen offen, stehen aber sicherlich nicht unter Druck."

Bei Springer sind Rubrikenangebote, also das Geschäft mit Kleinanzeigen im Internet, die am schnellsten wachsende Sparte. In den ersten drei Quartalen wuchs deren Umsatz um mehr als ein Fünftel und machte rund 16 Prozent der Gesamterlöse aus.

Neben Immobilienportalen im In- und Ausland betreibt Springer auch das regionale Anzeigenportal meinestadt.de oder die Jobbörse Stepstone.

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