17.05.2013 | Unternehmen

Youniq macht Verlust und konzentriert sich aufs Kerngeschäft

Youniq will sich weiter auf das Kerngeschäft "Studentisches Wohnen" konzentrieren
Bild: Youniq

Der Youniq-Konzern konzentrierte sich im 1. Quartal 2013 weiter auf den Abverkauf von Immobilien, die nicht zum Kerngeschäft gehören: Eingenommen wurden insgesamt 3,6 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern fällt mit -1,1 Mio. EUR (Q1/2012: 0,5 Mio. EUR) negativ aus.

Der Verlust ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass im Kerngeschäft "Youniq - Studentisches Wohnen" keine neuen Grundstücke für weitere Projektentwicklungen akquiriert wurden.

Auf Konzernebene konnten die Mieterlöse auf 2,5 Millionen Euro gesteigert werden (Q1/2012: 2,1 Mio. EUR). Der Anstieg geht hauptsächlich auf die zwischenzeitliche Vollvermietung der im Rahmen des MPC-Deals zurückgepachteten Immobilien in Karlsruhe, Greifswald und München zurück.

Diesem Anstieg stehen jedoch Aufwendungen aus der Zahlung der fixen Generalpacht an MPC in ähnlicher Höhe gegenüber. Das Ergebnis aus der Immobilienbewirtschaftung in den fortgeführten Geschäftsbereichen verbesserte sich auf 0,7 Millionen Euro (Q1/2012: 0,4 Mio. EUR).

Das Ergebnis aus der Marktbewertung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien belief sich in diesen Geschäftsbereichen auf -0,3 Millionen Euro (Q1/2012: 1,0 Mio. EUR).

Die Bilanzsumme des Konzerns stieg zum 31.3.2013 leicht auf 160,1 Millionen Euro an (31.12.2012: 157,6 Mio. EUR). Dies ist im Wesentlichen durch Zugänge aus Investitionen in die Entwicklungsimmobilien in Höhe von 7,5 Millionen Euro im Segment "Studentisches Wohnen" bedingt.

Dem steht aufgrund des weiteren Abverkaufs ein Rückgang des Immobilienvermögens im Segment "Renting and Trading Real Estate" von 3,5 Millionen Euro gegenüber. Die Eigenkapitalquote erreichte zum 31.3.2013 einen Wert von 49,4 Prozent (31. Dezember 2012: 51,5%).

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