21.05.2013 | Transaktion

Württembergische verkauft Calwer Passage in Stuttgart

Statt Abriss: Die Holding will das Stuttgarter Shopping-Center weiterentwickeln
Bild: Sabine Moosmann ⁄

Die Württembergische Lebensversicherung, eine Tochter der Wüstenrot & Württembergische AG, hat die vom Abriss bedrohte Calwer Passage in Stuttgart verkauft. Käuferin ist die Ferdinand Piëch Holding. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Verhandlungen liefen seit Anfang 2012, waren wegen Diskussionen über den möglichen Denkmalschutz der in den 1970er Jahren erbauten Einkaufspassage aber ins Stocken geraden. Nun wurde vereinbart, dass das Gebäudeensemble – unabhängig vom Ausgang der denkmalpflegerischen Prüfung – auf die Holding des VW-Patriarchs übergehen soll.

Die Holding will die Calwer Passage in Absprache mit der Stadt und dem Denkmalamt weiterentwickeln. Weitere planerische Überlegungen würden aber erst angestellt, wenn der angekündigte Bescheid des Denkmalamtes da ist. Mit Hilfe des Denkmalschutzes soll die Passage vor dem Abriss bewahrt werden. Die Ferdinand Piëch Holding betreibt in Stuttgart unter anderem das traditionsreiche Feinkostgeschäft Böhm.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Shopping-Center

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