18.11.2014 | Unternehmen

Westgrund steigert Umsatz um rund 54 Prozent

Der FFO lag bei 1,74 Millionen Euro
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Der Immobilienkonzern Westgrund hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014 die Umsatzerlöse um 53,8 Prozent von 10,6 Millionen Euro auf 16,3 Millionen Euro gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern lag mit 34,1 Millionen Euro ebenfalls über den 11,2 Millionen Euro der Vorperiode.

Das Konzernergebnis betrug 28,5 Millionen Euro nach 9,1 Millionen Euro im Vorjahr. Die operativ relevantere Kennzahl Funds from Operations ohne Verkäufe (FFO I) lag bei 1,74 Millionen Euro, der operative Ebitda (ohne Bewertungseffekte) bei sieben Millionen Euro.

Insgesamt werden aus dem im Juli 2014 beurkundeten Erwerb von 13.300 Wohnungen (Berlinovo-Portfolio) etwa 11.600 Wohnungen langfristig im Westgrund-Konzern verbleiben. Rund 1.300 Einheiten sollen kurzfristig veräußert werden. Für etwa 400 Wohneinheiten wurden bisher gesetzliche Vorkaufsrechte ausgeübt.

Zum 30. September sind bereits 6.834 Wohn- und Gewerbeeinheiten (zirka 54 Prozent) in den Westgrund-Konzern übergegangen, was zu Neubewertungsgewinnen von 34,7 Millionen Euro geführt hat. Der Abschluss der Übernahme der restlichen Einheiten aus dem Berlinovo-Portfolio soll im Wesentlichen bis zum Jahresende erfolgen.

Der Nettovermögenswert (NAV) der Westgrund AG betrug zum Ende des dritten Quartals und vor Übergang des gesamten Berlinovo Portfolios bereits 293 Millionen Euro und liegt somit deutlich über dem aktuellen Börsenwert. Der Vorstand rechnet mit einem weiteren Zuwachs des Nettovermögenswertes (NAV) und der Nettokaltmieten im vierten Quartal, sowie in kommenden Jahren.

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