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Westgrund platziert 22,7 Millionen neue Aktien

Westgrund-Aktie im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert
Bild: Sara Hegewald ⁄

Die Immobiliengesellschaft Westgrund hat den ersten Teil der geplanten Kapitalerhöhung abgeschlossen: Mit einem Emissionsvolumen in Höhe von 80 Millionen Euro wurden 22,7 Millionen neue Aktien vorabplatziert. Im Rahmen dieser Maßnahme wird die Aufnahme der Westgrund-Aktie im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse erfolgen.

Bestehende Aktionäre der Westgrund AG hatten zum Zwecke der Vorabplatzierung Bezugsrechte in entsprechendem Umfang abgetreten. Die neuen Aktien wurden zu einem Preis von 3,50 Euro je Aktie im Wege eines Pre-Placements gezeichnet.

Darüber hinaus hat sich die bestehende Aktionärin Wecken & Cie verpflichtet, weitere zehn Millionen Aktien im Rahmen des Bezugsangebotes zu zeichnen. Damit wird dem Unternehmen nach Abschluss der Transaktion ein Bruttoemissionserlös in Höhe von voraussichtlich zirka 140 Millionen Euro zufließen. Das Orderbuch war innerhalb kurzer Zeit überzeichnet und wurde wieder geschlossen.

Die übrigen neuen Aktien werden bestehenden Westgrund-Aktionären bis zum 24. September zum Bezug angeboten werden. Begleitet wird die Kapitalmaßnahme von der Berenberg Bank und der Baader Bank als Joint Global Coordinator und Joint Bookrunner, die sich dazu verpflichtet haben, nicht platzierte Aktien zu übernehmen.

Im Rahmen dieser Maßnahme wird außerdem die Aufnahme der Westgrund-Aktie im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse erfolgen. Der Bruttoemissionserlös dient überwiegend der Finanzierung des Erwerbs eines Wohnimmobilienportfolios von der Berlinovo Immobilien Gesellschaft. Das Portfolio umfasst rund 13.300 Wohnungen in Niedersachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister

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