14.04.2015 | Transaktion

Privater Verkauf der Berliner BImA-Wohnungen vor dem Scheitern

Der Kaufpreis für die Schöneberger Wohnungen könnte noch strittig werden
Bild: CFalk ⁄

Der Verkauf der Bundeswohnungen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben BImA in Berlin-Schöneberg steht vor dem Aus. Das meldet der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Demnach beschloss das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, sein Vorkaufsrecht für die 48 Wohnungen zu nutzen. Das Angebot von 6,3 Millionen Euro liegt deutlich unter dem Verkehrswert.

Es ist das erste Mal, dass in Berlin ein Bezirk sein Vorkaufsrecht für Wohnungen in besonders geschützten Kiezen nutzen will. Eigentlich war der Vertrag zwischen der BImA und einem privaten Käufer schon unter Dach und Fach.

Doch nun legte der Bezirk offiziell sein Veto ein. Man habe der BImA mitgeteilt, die beiden Gebäude zum Verkehrswert von 6,3 Millionen Euro selbst erwerben zu wollen, sagte Bezirksstadträtin Sibyll Klotz (Grüne) dem rbb.

Da dieser Wert allerdings deutlich unter dem von der BImA ermittelten Verkehrswert liegt, könnte es nun vor Gericht zum Streit um den endgültigen Verkaufspreis kommen. Die BImA hat zunächst vier Wochen Zeit, auf den Bescheid des Bezirks zu reagieren.

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