04.06.2014 | Unternehmen

Rostocker Wiro macht 17,2 Millionen Euro Gewinn

Rostock
Bild: Gerhard Giebener ⁄

Das Rostocker Wohnungsunternehmen Wiro verbuchte im Jahr 2013 einen Gewinn von 17,2 Millionen Euro. Davon flossen 14 Millionen Euro in den Haushalt der Stadt Rostock, der Eigentümerin des Unternehmens. Im Jahr zuvor waren jedoch noch 1,5 Millionen Euro mehr erwirtschaftet worden. 

Die Differenz ist Angaben der Wiro zufolge auf Rückbildungen für einen höheren Gewerbesteuersatz zurückzuführen.

Die Wiro ist mit rund 36.000 Wohnungen die größte Wohnungsgesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Die Leerstandsquote habe Ende des Jahres bei 1,58 Prozent gelegen.

Wie die Gesellschaft weiter berichtet, stehen einem Unternehmenswert von rund 1,4 Milliarden Euro Verbindlichkeiten von 1,1 Milliarden Euro gegenüber. Das Unternehmen wies zum Jahresabschluss ein Eigenkapital von rund 334 Millionen Euro aus.

Die Gesamtverschuldung habe 2013 um 34 Millionen Euro gesenkt werden können. Die Eigenkapitalquote stieg damit von 22 Prozent im Jahr 2012 auf 22,3 Prozent.

Mehr als 24 Millionen Euro gab die Wiro für die Instandhaltung des Bestands aus, das sind im Schnitt zwölf Euro pro Quadratmeter. Die durchschnittliche Nettokaltmiete lag bei 5,61 Euro pro Quadratmeter. Seit 2009 seien die Wiro-Mieten um rund zwei Prozent gestiegen.

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