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VIB Vermögen mit Umsatz- und Ergebnisrekord

Die Hauptversammlung wird aufgrund des postiven Ergebnisses eine Dividende vorschlagen
Bild: Haufe Online Redaktion

Der Gewerbeimmobilien-Spezialist VIB Vermögen hat das Geschäftsjahr 2013 nach vorläufigen Zahlen mit Rekordwerten abgeschlossen: Die Umsätze stiegen von 59,8 Millionen Euro um 8,6 Prozent auf 65 Millionen Euro. Das Vorsteuerergebnis wurde um 15,3 Prozent auf 35,1 Millionen Euro, das Konzernergebnis um 13,7 Prozent auf 29,0 Millionen Euro verbessert.

Einerseits wirkte sich die Expansion des Immobilienportfolios positiv aus, andererseits erzielte die Gesellschaft mit den im Vorjahr erworbenen Immobilien erstmals über die gesamten zwölf Monate des Geschäftsjahres Mieterträge. Somit wurden auch die betrieblichen Erträge um 8,7 Prozent auf 65,7 Millionen Euro gesteigert.

Die positiven Wertänderungen der Investment Properties (zum 31.12.2013) lagen bei 7,2 Millionen Euro (Vorjahr: 6,1 Mio. EUR). Das starke Wachstum hatte leicht höhere operative Kosten zur Folge: Die Aufwendungen für Investment Properties erhöhten sich auf 13,4 Millionen Euro (Vorjahr: 12,2 Mio. EUR). Der Personalaufwand lag mit 2,7 Millionen Euro (Vorjahr: 2,4 Mio. EUR) etwas über dem Niveau des Vorjahres. Höher als im Vorjahr (1,9 Mio. EUR) lagen auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit 2,4 Millionen Euro.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag bei 54,2 Millionen Euro (Vorjahr: 50,0 Mio. EUR). Die Ebit-Marge liegt mit 82,5 Prozent etwa beim Vorjahreswert von 82,7 Prozent und verdeutlicht die hohe Ertragskraft des operativen Geschäfts.

Das Vorsteuerergebnis (EBT) lag mit 35,1 Millionen Euro (Vorjahr: 30,4 Mio. EUR) um 15,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Die EBT-Marge stieg damit auf 53,4 Prozent (Vorjahr: 50,4 %). Die VIB Vermögen AG erwirtschaftete ein Konzernergebnis in Höhe von 29,0 Millionen Euro, das damit um 13,7 Prozent über dem Vorjahr lag (25,5 Mio. EUR). Auch in den Kennzahlen Funds from Operations (FFO) und Net Asset Value (NAV) drückt sich die positive Geschäftsentwicklung aus: Als Indikator für die operativen Mittelzuflüsse aus dem Immobiliengeschäft stieg der FFO im Berichtsjahr auf 1,07 Euro je Aktie (Vorjahr: 1,03 EUR). Der NAV lag bei 13,88 Euro je Aktie zum Stichtag (31.12.2012: 13,07 EUR).

Die Ergebnisse liegen am oberen Rand der im April 2013 ausgegebenen Prognose. Die betrieblichen Erträge liegen leicht über der Prognose. Für 2014 geht das Unternehmen von weiter steigenden Erträgen und einer höheren Profitabilität aus. Erwartet werden jeweils vor Bewertungseffekten betriebliche Erträge von 69,0 bis 72,0 Millionen Euro, ein Ebit zwischen 50,5 und 52,0 Millionen Euro und ein EBT von 29,0 bis 30,5 Millionen Euro.

Die Aktionäre sollen beteiligt werden: Daher schlägt die Hauptversammlung 2014 vor, eine Dividende je Aktie in Höhe von 0,45 Euro auszuschütten. Dies entspricht einer Erhöhung um 12,5 Prozent.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister

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