10.04.2014 | Unternehmen

Spie bereitet sich auf Börsengang vor

Spie will an die Börse
Bild: Spie GmbH

Der Immobiliendienstleister Spie hat im Geschäftsjahr 2013 die Konzernleistung um 10,9 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro gesteigert und bereitet nun den Börsengang vor. Auf Ganzjahresbasis wurde für 921 Millionen Euro zugekauft. 656 Millionen Euro davon entfallen auf die Service-Sparte von Hochtief Solutions, die heutige Spie GmbH.

In Frankreich konnte Spie trotz eines leichten Leistungsrückgangs die Margen aufrechterhalten. Im Nordwesten Europas verbesserte der Konzern seine Ergebnisse in Großbritannien weiter und die Gesellschaften in Belgien und den Niederlanden erreichten eine positive Geschäftsentwicklung.

Das Verhältnis Nettoverschuldung / Ebitda sank zum Ende 2013 mit 3,9 auf einen Wert weit unter der mit den Banken vereinbarten Linien. Das Ebita stieg um 13,8 Prozent auf 298 Millionen Euro, es verbesserte sich damit zum neunten Jahr in Folge.

In Deutschland übernimmt die Spie GmbH Teile des technischen Facility Managements für den Automobilhersteller Audi in der neuen Fertigung in Münchsmünster bei Ingolstadt. Spie ist bereits seit dem Jahr 2000 für das technische, kaufmännische und infrastrukturelle Facility-Management in der Motorenfertigung der Audi Hungaria Motor im ungarischen Győr verantwortlich.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Börsengang

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