14.08.2014 | Unternehmen

KWG optimiert Portfolio und macht weniger Umsatz

Für das Gesamtjahr ist KWG zuversichtlich
Bild: KWG Kommunale Wohnen AG

Die KWG Kommunale Wohnen AG hat sich im ersten Halbjahr 2014 auf die Optimierung des Bestandsportfolios konzentriert. Aufgrund zahlreicher Immobilienverkäufe gingen die Umsatzerlöse gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum von 31,7 Millionen Euro auf 30,2 Millionen Euro leicht zurück.

Die Halbjahreszahlen seien von der eingeleiteten strategischen Bereinigung des KWG-Bestands und der Optimierung des Portfolios geprägt, teilte das Unternehmen, eine 77-prozentige Tochter der österreichischen Immobiliengesellschaft Conwert, mit.

Im ersten Quartal 2014 wurde die Ertragskraft durch Objektverkäufe im Vergleich zum ersten Quartal 2013 um 100 Prozent auf 6,2 Millionen Euro gesteigert.

Die Einnahmen aus Nettokaltmieten betrugen 22,2 Millionen Euro, nach 22,5 Millionen Euro im vergleichbaren Vorjahreszetraum. Die Nutzfläche des KWG-Portfolios reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um rund 25.000 Quadratmeter oder vier Prozent. Gleichzeitig stieg die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter im Kernbestand von 4,97 Euro im Vorjahr auf 5,11 Euro.

Mit Funds from Operations in Höhe von 1,9 Millionen Euro (Vorjahr: 3,4 Millionen Euro) und Veräußerungserlösen in Höhe von acht Millionen Euro entwickelt sich die Ertragskraft weiter positiv. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern betrug zum 30. Juni 8,3 Millionen Euro.

Für das Geschäftsjahr 2014 erwartet der Vorstand eine Fortsetzung der positiven operativen Entwicklung und der strategischen Bereinigung des Immobilienportfolios. Trotz geplanter Immobilienverkäufe sollen die Nettokaltmieten mit rund 30 Millionen Euro auf dem Niveau von 2013 gehalten werden. Beim Ergebnis vor Steuern und Bewertungseffekten erwartet der Vorstand rund fünf Millionen Euro.

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