21.11.2013 | Unternehmen

Milliardär aus Israel an Karstadt-Stammgeschäft interessiert

Karstadt-Stammhaus in Wismar
Bild: Carsten Raum, Wismar ⁄

Die österreichische Signa-Gruppe, bereits Mehrheitseignerin der Karstadt-Marken "Premium" und "Sport", und der israelische Milliardär Beny Steinmetz wollen als Investoren in das Karstadt-Stammgeschäft einsteigen. Das berichtet das "Manager Magazin". Sie sollen die Option haben, für einen Euro 75,1 Prozent des kriselnden Konzerns zu übernehmen.

Das Unternehmen mit 83 Stammhäusern, das Nicolas Berggruen gehört, kommentierte dies am Donnerstag zunächst nicht. Berggruen hatte sich im September überraschend von Anteilen an Karstadt Premium und Sport getrennt. Die Signa-Gruppe des österreichischen Immobilieninvestors René Benko hält seitdem 75,1 Prozent der Anteile an den drei Karstadt-Edelkaufhäusern - KaDeWe in Berlin, Oberpollinger in München und Alsterhaus in Hamburg - und an den 28 Sporthäusern des Konzerns. Signa ist zugleich der mit Abstand größte Vermieter von Karstadt-Immobilien. Zu dem Bericht über die Option zur Mehrheitsübernahme des Karstadt-Stammgeschäfts äußerte sich am Donnerstag auch die Signa-Gruppe nicht.

Das "Manager Magazin" hatte auch berichtet, der durch den Diamantenhandel bekannt gewordene Milliardär Steinmetz übernehme 37,55 Prozent an Karstadt Premium und Sport. Dazu erklärte Signa, Steinmetz' Unternehmen BSG-RE sei "seit fast einem Jahr einer von zahlreichen Investoren bei der Signa-Gruppe". Dies sei auch in einer Pressemitteilung zu Jahresbeginn mitgeteilt worden. "Es ist also nicht richtig, dass 'nun' Anteile 'weitergereicht' oder verkauft würden."

Schlagworte zum Thema:  Transaktion, Mehrheit, Karstadt, Investor

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