| Unternehmen

Incity beendet erstes Halbjahr 2014 mit Verlust

Incity erwartet auch für das Gesamtjahr ein negatives Ergebnis
Bild: Windorias ⁄

Die Immobiliengesellschaft Incity erzielte im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres auf Einzelabschlussebene mit minus 2,2 Millionen Euro ein deutlich negatives Ergebnis. Das auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallende Konzernergebnis ist mit minus 4,3 Millionen Euro zum 30. Juni ebenfalls in der Verlustzone.

Das Konzerngesamtergebnis nach Steuern liegt bei minus 5,2 Millionen Euro und ist vor allem von der Abwertung des Projekts "Rheinblick" in Düsseldorf geprägt. Darüber hinaus sind in der ersten Jahreshälfte keine Gewinnrealisierungen aus Projektabschlüssen erfolgt.

Das Ebit im Konzern betrug minus 4,3 Millionen Euro. Der operative Cash Flow ist mit minus 12,7 Millionen Euro negativ. Das auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallende Ergebnis beträgt minus 4,3 Millionen Euro. Das Ergebnis im Einzelabschluss liegt bei minus 2,2 Millionen Euro und ist ebenfalls geprägt von der Wertberichtigung auf die Beteiligung an der das Grundstück "Rheinblick" haltenden Gesellschaft.

Der operative Cash Flow ist mit 0,5 Millionen Euro positiv, was im Wesentlichen dadurch begründet ist, dass die im Vorjahr realisierten Beteiligungserträge bei den Projektbeteiligungen "Wohnkreis Dornbusch" (0,5 Millionen Euro) und "Oberursel" (0,2 Millionen Euro) liquiditätswirksam wurden.

Der Aufbau eines Bestands ausgewählter Rendite-Immobilien befindet sich mittlerweile in der Umsetzung. So beurkundete die Gesellschaft im dritten Quartal notariell den Kauf eines Ärztehauses in der Frankfurter Innenstadt. Der Besitz-, Nutzen- und Lastenwechsel für diese Immobilie wird im vierten Quartal 2014 erfolgen. Bei einer weiteren Büroimmobilie im Frankfurter Westend plant der Vorstand die notarielle Beurkundung sowie den Besitz-, Nutzen- und Lastenwechsel ebenfalls im vierten Quartal 2014.

Aufgrund von Projektfertigstellungen über den 30. Juni hinaus werden Erlöse aus den Projekten "Heimat 79", "Oberursel-Weißkirchen" und "Logistikcenter Interpark" im zweiten Halbjahr 2014 zufließen und sich positiv auf die Ertragslage im Konzern auswirken. Im Einzelabschluss werden sich die Beteiligungserträge an den Projekten "Heimat 79" und "Logistikcenter Interpark" ebenfalls positiv auf die Ertragslage auswirken.

Dennoch wird das Ergebnis sowohl im Konzern- als auch im Einzelabschluss zum Jahresende deutlich negativ ausfallen und auf dem Niveau des Vorjahres liegen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister

Aktuell

Meistgelesen