12.08.2014 | Unternehmen

Hamborner verdoppelt Gewinn durch Verkäufe

Der Periodenüberschuss stieg um mehr als das Doppelte auf 11,8 Millionen Euro
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Immobiliengesellschaft Hamborner Reit AG hat im ersten Halbjahr 2014 das Ergebnis aus Verkäufen auf 7,9 Millionen Euro gesteigert - nach 351.000 Euro im Vorjahr. Der Periodenüberschuss stieg im ersten Halbjahr um mehr als das Doppelte auf 11,8 Millionen Euro.

Bereits im ersten Quartal 2014 wurden die Mieteinnahmem um acht Prozent auf 11,7 Millionen Euro gesteigert.

Das Ergebnis im ersten Halbjahr resultiert aus dem Verkauf der Immobilien in Moers, Wuppertal und Hannover im ersten Quartal sowie eines Büroobjektes in Frankfurt im zweiten Quartal des Berichtsjahres. Im April folgte eine Immobilie in Frankfurt. Aus diesen Veräußerungen wurden Verkaufserlöse von zusammen 16,2 Millionen Euro erzielt, denen Restbuchwerte und Veräußerungskosten von 8,3 Millionen Euro gegenüber stehen.

Darüber hinaus wurde im April der Verkaufsvertrag über ein Objekt in Berlin für 4,9 Millionen Euro unterzeichnet. Ebenfalls im Juli wurde der Vertrag über die Veräußerung einer kleineren Büroimmobilie in Hamburg abgeschlossen. Der Verkaufspreis liegt bei 1,9 Millionen Euro.

Die Miet- und Pachterlöse liegen in den ersten sechs Monaten mit insgesamt 23,3 Millionen Euro um 5,2 Prozent über Vorjahresniveau. Die Leerstandsquote ist dabei weiterhin auf niedrigem Niveau und beträgt 2,5 Prozent.

Neben dem im ersten Quartal des Berichtsjahres vermeldeten Zugang der Immobilie in Bad Homburg wurde im April dieses Jahres den Kaufvertrag für eine Einzelhandelsimmobilie ("T-Damm Center") in Berlin für rund 16,4 Millionen Euro unterzeichnet. Mit dem Besitzübergang wird Ende 2015 gerechnet. Darüber hinaus wurde im April der Kaufvertrag für eine Büroimmobilie in Aachen mit einem Kaufpreis von 26,9 Millionen Euro unterzeichnet. Der Besitzübergang wird für Anfang 2015 erwartet.

Der FFO der ersten sechs Monate erreichte rund 12,7 Millionen Euro beziehungsweise 0,28 Euro je Aktie. Er liegt damit um 2,2 Prozent über Vorjahresniveau. Der Vorstand hält an seinen zuletzt im Geschäftsbericht 2013 veröffentlichten grundsätzlichen Einschätzungen zu den künftigen Geschäftsaussichten fest. Nach derzeitiger Schätzung geht der Vorstand in Abhängigkeit weiterer An- und Verkäufe bei den Mieterlösen von einem Anstieg um zirka drei bis vier Prozent aus und strebt an, den FFO im laufenden Geschäftsjahr in vergleichbarer Größenordnung zu steigern.

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