Die Fortis Group hat acht Altbauten in Chemnitz von der MCM Investor Management AG aus Magdeburg erworben. Damit vergrößert die Fortis Group ihren Gesamtbestand nach eigenen Angaben auf 548 Einheiten und bietet erstmalig auch Einheiten zur Miete an.

Der Verkäufer wurde bei der Transaktion von BNP Paribas Real Estate beraten, über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Das Portfolio besteht aus acht Jugendstil- und Gründerzeitimmobilien mit insgesamt rund 6.500 Quadratmetern Wohnfläche verteilt auf 91 Wohn- und vier Gewerbeeinheiten. Die zumeist denkmalgeschützten Objekte liegen in den Stadtteilen Kaßberg, Schloßchemnitz, Lutherviertel, Schönau und im Zentrum von Chemnitz.

„Mit dem Ankauf unseres ersten Bestandsportfolios tragen wir unserer Expansionsstrategie gleich zweifach Rechnung, da wir zum einen unseren Bestand regional weiter diversifizieren und zum anderen nun auch Einheiten zur Miete im Portfolio anbieten.“ Mark Heydenreich, Geschäftsführer der Fortis Group

Chemnitz rückt in den Fokus der Investoren

Während Leipzig und Dresden schon viele Jahre auf der Liste der Immobilieninvestoren weit oben gestanden hätten, sei Chemnitz bislang unterschätzt worden, meint die Fortis Group. Ostdeutsche Ballungszentren erleben derzeit einen Boom, das führt zu steigenden Mietpreisen. Auch der Leerstand ist deutlich zurückgegangen.

„Chemnitz weist, im Vergleich zu Leipzig und Dresden, noch eine moderate Preisentwicklung bei gleichzeitig wachsender Nachfrage nach Wohnraum auf. Diese Entwicklung gepaart mit stabilen wirtschaftlichen Kennzahlen ergibt eine attraktive Investmentprognose für die kommenden Jahre.“ Janine Dembowski, Head of Acquisition bei der Fortis Group

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